Ferien

Reisebüros setzen auf Virtual-Reality-Brillen

Eine Prise Ferien, bevor es losgeht: Dank VR-Brillen sollen Reisende eine virtuelle Vorstellung ihrer Destination bekommen. (Archiv)

Eine Prise Ferien, bevor es losgeht: Dank VR-Brillen sollen Reisende eine virtuelle Vorstellung ihrer Destination bekommen. (Archiv)

Bei Kontiki Reisen erlebt man dank Virtual-Reality-Brillen die Ferien, schon bevor man sie gebucht hat. Auch andere Reiseanbieter haben inzwischen diesen Markt entdeckt.

Virtual Reality schickt neuerdings Kunden schon vor der Reise auf die geplante Reise und gibt ihnen ein Gefühl, als wären sie vor Ort.

50 solcher Samsung-Gear-Brillen hat sich der Skandinavien-Spezialist Kontiki angeschafft und mit dem Zürcher Start-up-Unternehmen Sky Production eigene Filme produziert. «Die Kunden können sich dadurch viel besser eine Vorstellung machen, was sie am Reiseziel erwartet», ist Bruno Bisig, CEO von Kontiki Reisen, überzeugt. Kontiki ist der zweite Schweizer Reiseanbieter, der virtuelle Realität einsetzt, Hotelplan Suisse arbeitet seit Anfang Jahr mit Virtual-Reality-Brillen.

Erste Testergebnisse zeigen, dass Kunden beispielsweise nach einer virtuellen Besichtigung von Kreuzfahrtschiffskabinen eher zur Buchung besserer Kabinen tendieren, erklärt Kurt Eberhard, CEO von Hotelplan Suisse, an einer Diskussionsrunde zum Thema «Virtual-Reality: Heilsbringer oder Hype?».

Ebenfalls positive Erfahrungen mit VR-Brillen macht das Hotel Trafo in Baden. Wer sich die Freestyle-Herberge nicht persönlich anschauen kann, lässt sich eine Brille samt Download-Link für die App zusenden. (sc)

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