Leben

Mit diesem Gadget gelingt der perfekte Espresso, ohne Feuer und Strom

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Outdoorfans, die auf guten Kaffee nicht verzichten wollen, müssen nicht verzagen. Denn mit dem Nanopresso von Wacaco lässt sich auch in der abgelegenen Berghütte feiner Kaffee kochen.

Die Vorstellung, auf der Bergwanderung oder am Lagerfeuer einen Espresso trinken zu können, ist wunderbar. Doch die Realität ist anders. Die Wanderin landet in der Bergbeiz, wo sie den sogenannten Kaffee mit Zwetschgenwasser geniessbar machen muss. Der Lagerfeuer-Grillmeister beendet den Espresso-Kochversuch, als der Griff der Moccakanne schmilzt. Das nächste Mal nimmt er Kaffee in der Thermoskanne mit – aber Espresso ist das nicht.

Ist Espressokochen denn so schwierig? Im Prinzip muss doch nur heisses Wasser mit hohem Druck durch ein Sieb mit Kaffeepulver gepresst werden. Das hatten sich auch die Gründer des Start-ups Wacaco in Hongkong gesagt. Und tatsächlich ist es ihnen gelungen, ein Gerät zu entwickeln, mit dem sich unterwegs Espresso brauen lässt. Ohne Strom und ohne Feuer.

Die neuste Version davon heisst Nanopresso. Das kompakte Plastikding lässt sich in Kaffeekanne und Becher zerlegen, sogar ein Pinsel zum Reinigen ist dabei. Nur die Thermoskanne mit heissem Wasser und das Kaffeepulver müssen dazu mitgenommen werden (es ist sogar ein Adapter für Kapseln erhältlich).

Das Zubereiten ist etwas aufwendiger als der Knopfdruck auf eine Maschine. Dreissig Sekunden lang muss von Hand gepumpt werden, doch es lohnt sich: Aus dem Gerät rinnt wahrlich ein Espresso. Geschmacklich einwandfrei und mit Schäumchen. Einzig, dass das Wasser beim Durchlauf durch die Maschine ein wenig abkühlt, ist schade. Trotzdem: Beim Wandern ist dieser Espresso das Sahnehäubchen auf dem Berggipfel.

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