Mit Duke und Kalandar, den beiden Hunden spazieren wir gemeinsam zu einem seiner Lieblingsplätze direkt am See. Vorbei an zahlreichen Bootshäuschen, deren Fronten unwirklich im Nebel verschwinden. „Mit den Hunden komme ich viel hierher“, erzählt Marcel. „Besonders gerne im Winter, wenn es ruhig ist. Nie an einem Sonntag. Da ist hier die Hölle los.“

Nach etwa zehn Minuten kommen wir an einen Steg, der in einem Bogen durchs Wasser führt. „Wir sind da“, bemerkt Marcel. Ich suche eine Bank. Und merke, es braucht keine. Das Geländer lädt ein, sich darüberzulehnen und den Blick schweifen zu lassen. Doch nicht zu lange, schliesslich wollen wir noch woanders hin.

Mit dem Auto fahren wir auf den Homberg. Während der See unten noch im Nebel liegt, zeigen sich die Alpen umso klarer. Wir spazieren in Richtung Aussichtsturm und reden über Logik und Pragmatismus, vor Ort und in der Welt, über den Schweizer und den französischen Jura. Und über gutes Essen. Vielleicht weil der Mittag langsam näher rückt. Marcel packt die Hunde ins Auto und verabschiedet sich. Ich bleibe noch auf einen Kaffee im Berghof Homberg.