Glyphosat

Kalifornien setzt Unkrautvernichter von Monsanto auf Krebsliste

Über Rückstände des Pflanzenschutzmittels Glyphosat in Nahrungsmitteln weiss man noch relativ wenig. Der US-Bundesstaat Kalifornien hat nun entschieden, den Unkrautvernichter auf die Krebsliste zu setzen.

Über Rückstände des Pflanzenschutzmittels Glyphosat in Nahrungsmitteln weiss man noch relativ wenig. Der US-Bundesstaat Kalifornien hat nun entschieden, den Unkrautvernichter auf die Krebsliste zu setzen.

Der Saatgut-Konzern Monsanto hat mit seinem umstrittenen Unkrautvernichter Glyphosat einen Rückschlag in den USA erlitten. In Kalifornien teilte die zuständige Behörde für Gesundheit und Umwelt am Montag mit, Glyphosat werde ab dem 7. Juli auf die Liste mit Chemikalien gesetzt, die krebserregend sein können.

Monsanto wird gerade in einem 66 Milliarden Dollar schweren Deal vom deutschen Bayer-Konzern übernommen. Kritiker der Transaktion befürchten ein Imageproblem für Bayer. Denn Monsanto sieht sich wegen Glyphosat immer neuer Klagen ausgesetzt.

Der US-Konzern will gegen die Entscheidung in Kalifornien vorgehen. Er nannte sie "ungerechtfertigt auf der Basis von Wissenschaft und Gesetz".

Durch die Massnahme in Kalifornien könnten Monsanto und andere Firmen, die solche Unkrautvernichter herstellen, dort gezwungen werden, Warnungen auf die Produktverpackungen zu kleben. Das Mittel wird unter anderem von Landwirten, auf Golfplätzen und in Weingebieten eingesetzt.

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