Facebook erklärte, an dem Problem zu arbeiten, ohne zunächst einen Grund für die Störung zu nennen. Am frühen Abend berichteten Mitglieder, wieder auf Facebook zugreifen zu können.

«Mein Sozialleben ist vorbei», schrieb ein Nutzer auf Twitter, wo sich die Ausgeschlossenen unter dem Hashtag #facebookdown versammelten. «Jetzt muss ich rausgehen und mit Leuten reden.»

In den USA sorgte der Tweet eines Sergeant Burton Brink für Lacher: «Facebook ist keine Sache für die Polizei, bitte rufen Sie uns nicht mehr wegen des Ausfalls an. Wir wissen nicht, wann Facebook wieder funktioniert.»

Der Sergeant informiert, dass Facebook-Down kein Polizei-Anliegen sei

Das Revier bekomme derartige Anrufe «ständig», auch wenn das Kabelfernsehen ausfalle, antwortete Brink auf verblüffte Nachfragen anderer Twitter-Nutzer.

Brink arbeitet nach eigenen Angaben beim Los Angeles County Sheriff's Department und ist bei Twitter mit dieser Identität auch bestätigt.

Ein Sprecher des Sheriff's-Büros konnte die Echtheit auf Anfrage der dpa zunächst nicht bestätigen. Ein Sprecher der New Yorker Polizei sagte der dpa: «Von solchen Fällen habe ich noch nie gehört.»

Vom Facebook-Down profitierte Twitter