Klub 27
Neues Mitglied im «Klub 27»: Amy folgt Janis, Jimi und Brian

Sex, Drugs and Rock'n Roll: Nicht nur Amy Winhouse starb mit 27 Jahren. Im Internet gibt es eine lange Liste mit Künstlern, die im gleichen Alter gestorben sind. Angeführt wird diese von Brian Jones, Jimi Hendrix und Janis Joplin.

Erna Lang-Jonsdottir
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Kurt Cobain on stage Kurt Cobain erschoss sich am 5. April 1994 mit einer Schrotflinte
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Jimi Hendrix on stage Jimi Hendrix erstickte am 18. September 1970 an seinem Erbrochenen
Aufnahme von Amy Winehouse aus dem Jahr 2007 (Archiv) Amy Winehouse verstarb in ihrer Wohnung, die Ursache ist noch nicht bekannt.
Jim Morrison The Doors - Kopie Jim Morrison starb am 3. Juli 1971 an Herzversagen
Brian Jones The Rolling Stones Brian Jones ertrank am 3. Juli 1969 in einem Swimmingpool – Todesursache unbekannt
Der Klub 27

Kurt Cobain on stage Kurt Cobain erschoss sich am 5. April 1994 mit einer Schrotflinte

Keystone

Traurig aber wahr – der «Klub 27» hat Kultstatus: Waren dessen berühmteste «Mitglieder» bereits zu Lebzeiten erfolgreiche Musiker, avancierten sie nach ihrem Tod zu Kultfiguren. Die Rede ist von Jimi Hendrix, Janis Joplin, Jim Morrison, Brian Jones (Rolling Stones) und Kurt Cobain. Diese fünf Musiker zählen zu den erfolg- und einflussreichsten Rockmusikern aller Zeiten. Nebst ihrer prägenden Musik fielen sie allesamt durch ihren exzessiven Lebensstil auf. Ein Lebensstil, überschattet von Alkoholkonsum und Drogenmissbrauch, der letztendlich zum Tode aller fünf führte. Brian Jones ertrank in seinem Swimmingpool, Kurt Cobain erschoss sich mit einer Schrotflinte und Jimmy Hendrix erstickte an seinem Erbrochenen. Dennoch kann aus vielen Quellen entnommen werden, dass bei allen drei harte Drogen, Schlaftabletten und Beruhigungsmittel im Spiel waren. Wie in anderen Medien zu lesen ist, reiht sich nun auch die am Samstag verstorbene Amy Winehouse in die Reihen des «Klub 27».

Winehouse prägt das 21. Jahrhundert

Während Amy Winehouse in diesen Stunden obduziert wird, wartet die ganze Welt auf das Ergebnis. Ist sie nun an einer Überdosis gestorben oder liegen etwa andere Ursachen vor? Wie in der Zeitung «20 minuten» zu lesen ist, soll sie kurz vor ihrem Tod einen Drogencocktail von Kokain, Heroin, Ecstasy und Ketamin gekauft haben. Wundern würde es kaum, überschatteten Alkohol- und Drogenexzesse sowie viele Konzertabsagen den Erfolg der begnadeten Sängerin. Der «Klub 27» mag für den einen oder anderen Humbug oder eine esoterische Numerologie für Pop-Romantiker sein – Tatsache ist, dass sich Amy Winhouse einfach in den Klub einreihen lässt: Sie hat mit ihrer unverkennbaren Stimme, mit ihrer ausdrucksstarken Musik, ihren Exzessen sowie mit ihrer Erscheinung das 21. Jahrhundert geprägt. Woran sie letztlich gestorben ist, macht sie nicht wieder lebendig. Bleiben wird ihre Musik, der Kultstatus ist ihr garantiert.

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