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DSDS-Gewinner Luca: «Vielleicht kaufe ich mal eine neue Hose»

Der 17-jährige Berner Luca Hänni hat die Castingshow «Deutschland sucht den Superstar» gewonnen. Im Interview erklärt er, was man von seinem neuen Album erwarten darf und was er Preisgeld von einer halben Million Euro tun wird.

Renzo Wellinger
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DSDS-Sieger Luca Hänni: «Vielleicht sollte ich meinen Chef bald mal anrufen, dass aus der Lehre nichts mehr wird.»

DSDS-Sieger Luca Hänni: «Vielleicht sollte ich meinen Chef bald mal anrufen, dass aus der Lehre nichts mehr wird.»

Keystone

Hallo Luca. Wie geht es dir? Hast du letzte Nacht überhaupt ein Auge zugetan?

Luca Hänni: Ja, ich konnte in einem super Hotel übernachten. Ich war noch nie in einem so schönen Hotel, das war echt krass! Meine Freundin war auch dabei und wir haben es sehr genossen, ein bisschen Zeit zu zweit zu verbringen. Zusammen haben wir auf meinen Sieg angestossen. Wir waren so um eins im Hotel und ich habe bis acht Uhr geschlafen. Dann haben wir gemütlich gefrühstückt. Danach ging es ab in die Kandidatenvilla, wo jetzt Presse-Termine anstehen.

Du hast nicht nur einen Deal bei Universal Music und ein Auto, sondern auch eine halbe Million Euro gewonnen.

So ist es. (lacht) Das ist ein toller Preis. Ich freue mich natürlich aber auch sehr über den Plattenvertrag, die Single, die momentan ja ziemlich gut läuft, und den Videodreh am Montag. Danach wird das Album mit Dieter Bohlen aufgenommen. Jetzt konzentriere ich mich erst einmal darauf. Aber klar, früher oder später werde ich mir auch etwas von meinem Gewinn kaufen.

Hast du schon etwas Bestimmtes ins Auge gefasst?

Nein, keine Ahnung. Vielleicht mal ein paar neue Schuhe oder eine neue Hose. Aber nichts Besonderes.

Du bist ja noch nicht volljährig. Haben deine Eltern da auch ein Wörtchen mitzureden?

Sie kennen mich gut und vertrauen mir. Ich werde mir in nächster Zeit bestimmt keine grosse Anschaffung machen.

Wann warst du das letzte Mal in Uetendorf, deinem Wohnort?

Das war vor etwa drei Wochen, als wir im Rahmen von «DSDS» das Homecoming aufgezeichnet haben.

Vermisst du dein Zuhause?

Klar vermisse ich es, daheim zu sein. Aber irgendwie denkt man gar nicht so oft daran. Ich habe hier so eine geile Zeit, ich geniesse das alles in vollen Zügen.

Du wirst in den kommenden Wochen mit Dieter Bohlen im Studio an deinem Debütalbum arbeiten. In welche Richtung wird es musikalisch gehen?

Sicherlich in Richtung Pop. Ein paar Partysongs, zu denen man abgehen kann, aber auch Balladen. Eine gute Mischung also.

Hattest du als Schweizer einen Vorteil bei «DSDS»?

Ja, davon bin ich überzeugt. Damit konnte ich sicherlich punkten, vor allem, da die Schweiz hinter mir stand. Es haben viele Schweizer Fans angerufen, dafür bin ich sehr dankbar. Ich freue mich schon, auf der Tour, die für Oktober geplant ist, in die Schweiz zu kommen.

Dein Konkurrent Daniele Negroni, witzelte, dass deine Fan-Gemeinde nur aus Mädchen bestehen würde.

Es gibt, denke ich, schon einige weibliche Fans, die für mich schwärmen. Aber es sind auch Männer darunter. Im Grossen und Ganzen sind es aber natürlich schon mehr Frauen.

Nervt dich dieses «Sonnyboy»-Image?

Nein, ich habe das so angenommen und finde es auch überhaupt nicht schlimm. Ich bin einfach so, wie ich bin. Es werden ja auch immer wieder Vergleiche mit Justin Bieber gemacht, aber das stört mich gar nicht.

Du hast für «DSDS» deine Maurer-Lehre unterbrochen, oder?

Stimmt. Vielleicht sollte ich meinen Chef bald mal anrufen, dass aus der Lehre nichts mehr wird. (lacht) Er meinte, wenn ich gewinne, würde er verstehen, wenn ich nicht zurückkomme.

Hast du denn einen Plan B, wenn es mit der Superstar-Karriere nicht klappt?

Dann würde ich wahrscheinlich eine andere Ausbildung machen. Darüber mache ich mir derzeit aber keine Gedanken. Keine Ahnung, in welche Richtung ich dann gehen würde.

Das Ganze scheint dir sehr viel Spass zu machen. Hast du auch Angst davor, was alles auf dich zukommt?

Angst nicht. Ich freue mich auf alles, was mich erwartet. Jetzt heisst es, Gas geben und am Ball bleiben. Ich möchte jetzt als Sänger arbeiten.

Was tust du, um nicht abzuheben?

Ich denke, am besten ist es einfach, wenn ich mir selbst treu bleibe und weiterhin so bin, wie ich bin. Ich habe jetzt über zehn Wochen für meinen Traum gearbeitet, und ich glaube fest daran, dass es auch in Zukunft klappen wird.

Du hast während der Staffel einen Song von DJ Antoine gesungen. Hat er dir zu deinem Sieg gratuliert?

Ja, er hat mir eine SMS geschickt.

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