Kultur

Luzerner Kulturhäuser Südpol und Sedel halten den Betrieb aufrecht

Die Türen zum Musikzentrum Sedel bleiben bei Konzertabenden vorläufig offen - auch unter den neuen Bedingungen.

Die Türen zum Musikzentrum Sedel bleiben bei Konzertabenden vorläufig offen - auch unter den neuen Bedingungen.

Auch mit der Besucherobergrenze von 50 Personen planen die beiden Häuser weiter mit Anlässen.

Wie der Luzerner Südpol in seiner Medienmitteilung von heute Donnerstag bekannt gegeben hat, soll das Mehrspartenhaus «für die noch möglichen Tanz-/Theater- und Konzertveranstaltungen sowie den Mittagsbistrobetrieb weiterhin geöffnet» bleiben. Nach den vom Bundesrat veranlassten Massnahmen wird «maximal 50 Personen pro Veranstaltung Zulass gewährt». Dem Südpol sei es ein wichtiges Anliegen, seinen Kulturbetrieb, dort wo dieser mit den Schutzmassnahmen zu vereinbaren sei, aufrecht zu erhalten, so die Verantwortlichen.

Und auch der Sedel macht prinzipiell weiter, auch wenn das heutige Konzert der Band Deville abgesagt werden musste. Die neuen Bedingungen stellen eine «suboptimale Lage» dar, wie das Haus vermeldet. Man könne aber damit leben, heisst es weiter.

Lage für alle Veranstalter schwierig

Leicht ist die derzeitige Lage für keinen Kulturveranstalter. In unserer gestrigen Berichterstattung schreiben wir im Zusammenhang mit kleineren und mittleren Theaterhäusern von einer «entspannteren Situation», und dass diese Institutionen weniger von den neuen Massnahmen betroffen seien. Dies bezog sich jedoch lediglich auf die Tatsache, dass die Lücke zwischen normaler maximaler Auslastung und der Obergrenze von nun 50 Besuchern kleiner ist als bei grossen Häusern, nicht auf die grundsätzliche, auch finanzielle Situation, wie das genannte Kleintheater Luzern an dieser Stelle richtigstellen möchte.

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