Überschall-Springer
Jetzt will er Leben retten: Felix Baumgartner hängt seinen Job an den Nagel

Als Basejumper sprang er von der Christusstatue in Rio de Janeiro, er überflog im freien Fall den Ärmelkanal, und stürzte er sich vom Rand des Alls 39 Kilometer Richtung Erde. Jetzt will Felix Baumgartner Leben retten.

Thomas Roth
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«Der vernünftigste Verrückte der Welt»: Felix Baumgartner beim Training für seinen Rekordsprung. Red Bull

«Der vernünftigste Verrückte der Welt»: Felix Baumgartner beim Training für seinen Rekordsprung. Red Bull

«Lerne zu lieben, wovor du dich fürchtest» – so das Motto des fliegenden Österreichers Felix Baumgartner, der am Sonntag als erster Mensch im freien Fall die Schallmauer durchbrach. Aber jetzt ist Schluss. «Der vernünftigste Verrückte der Welt», wie ihn österreichische Medien schon beinahe ehrfürchtig nennen, will das Berufsrisiko minimieren.

Der 43-jährige Salzburger, der mit seiner Freundin im thurgauischen Arbon wohnt, geht es künftig ruhiger an – für seine Verhältnisse: Der König der Extrem-Jumper will nun Heldentaten als Lebensretter vollbringen. «Ich werde als Helikopterpilot arbeiten und halbjährlich in den Alpen sowie in Kalifornien tätig sein», so der Extremsportler nach der geglückten Landung in der Wüste von New Mexico.

Freuen wird dies auch Baumgartners Mutter Eva, die beim Wahnsinnssprung mitgefiebert hatte. Für sie ist es endlich an der Zeit, «dass im Hause Baumgartner wieder Ruhe einkehrt».

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