Vor 19 Jahren ist der Kampfsportler Andy Hug, aufgewachsen in Wohlen, als 35-jähriger an akuter Leukämie gestorben. Nun versucht sein Sohn Seya, den Traum seines erfolgreichen Vaters zu leben. Denn laut dem «Blick» wollte Andy Hug nach seiner Aktivkarriere als Actionheld in Hollywood Karriere machen.

Seya Hug, der in Horw aufgewachsen ist, ist im Alter von 18 Jahren nach Kalifornien gezogen und hat dort Film und Wirtschaft studiert. Er soll sich danach an der Lee Strasberg-Schauspielschule in Hollywood weitergebildet haben und spielt nun im Film «Shiner», der bald bei grossen Streamingdiensten zu sehen sein wird, einen MMA-Kämpfer.

Durch seinen Vater zum Kampfsport gekommen

«Durch meinen Vater kam ich früh mit dem Kampfsport in Kontakt und habe auch verschiedene Kampfsportarten ausgeübt», wird der 24-jährige Schauspieler vom «Blick» zitiert. Andy Hug war der erfolgreichste Schweizer Kampfsportler. Mit 16 war er Mitglied der Nationalmannschaft. Er kämpfte im Kyokushin-Karate, einem Vollkontakt-Stil. 1992 wechselte er zum K-1, wo er grosse Erfolge feierte. Er wurde unter anderem auch dreimal Weltmeister im Thaiboxen.

Schauspieler Seya Hug lebt seit sechs Jahren in den USA. In «Shiner» bekleidet er eine Hauptrolle als Kämpfer. Während zwei Jahren hatte er an 31 Drehtagen vor der Kamera gestanden.