Skandalrapperin

Fall Loredana: Aussergerichtliche Lösung wahrscheinlich, Behörden schweigen noch

Loredana bei einer Pressekonferenz.

Loredana bei einer Pressekonferenz.

Die Skandalrapperin Loredana und ihr Opfer sollen sich aussergerichtlich geeinigt haben. Die Untersuchung laufe noch, heisst es aber bei der Staatsanwaltschaft.

(mg) Es scheint doch noch ein gutes Ende genommen zu haben. Mehrere Medien berichten, dass Loredana Zefi und ihr mutmassliches Opfer Petra Z. sich aussergerichtlich geeinigt hätten. Die deutsche «Bild» veröffentlichte zudem ein Bild, wie sich die beiden Frauen umarmen. Die kosovarische Rapperin, die nahe Luzern aufgewachsen ist, soll einem Walliser Ehepaar durch Betrug mehrere 100'000 Franken abgenommen haben. Der Fall sorgte international für Schlagzeilen. Trotz grosser Kritik an der Rapperin veröffentlichte sie während dem laufenden Verfahren mehrere Songs, die millionenfach geklickt wurden.

Um die Übereinkunft mit ihrem Opfer zu illustrieren, postete Loredana auf ihrem Instagram-Kanal ein Foto von einem Videocall mit Petra Z. Beide lachen und scheinen fröhlich. Eine offizielle Bestätigung für die aussergerichtliche Einigung gibt es aber noch nicht. Bei der Luzerner Staatsanwaltschaft heisst es auf Anfrage, dass die Untersuchung noch nicht abgeschlossen sei. «Wir werden erst kommunizieren, wenn dies soweit ist», schreibt ein Sprecher.

Loredana selber schreibt auf Instagram: «Ich wollte was sagen aber durfte nichts erzählen. Dieser Satz ist nicht nur eine Line sondern die Beschreibung meines Lebens in den letzten 18 Monaten.» Die Einigung scheint für sie zu einem günstigen Zeitpunkt zu kommen: Sie kündete gleichzeitig auch ihr neues Album an.

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