Sobeida Luque Kunst
Zurück zu den Wurzeln der Kunst

Sobeida Luque geht zurück zu den Wurzeln der Kunst, zu dem, was der Künstler in Momenten der Kreativität, voraussetzungslos, ganz aus sich heraus erfährt und gestalten möchte.

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Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern

Sobeida Luque nimmt alle Mittel für diesen Ausdruck zur Hand. Sie kombiniert natürliche Gegebenheiten - Pflanzen - und Künstlerschaffen in Form von Zeichnungen, Plastiken und Installationen. In einigen Skulpturen sind lebende Pflanzen integriert und es gibt kleine Zeichnungen, welche aus Blumen geborene Menschen sein könnten. Andere Installationen mit künstlichen Blumen erscheinen so perfekt, dass sich Insekten daraufgesetzt haben, offensichtlich getäuscht...

Wer wie sie zu den Wurzeln des Künstlerschaffens zurück will, kümmert sich nicht primär um das Publikum und seine Erwartungen, sondern geht ungewohnte, überraschende, verspielte Wege. Es ist ein Sich-Entlangtasten einer unsichtbaren Grenze entlang, die den Beobachter zu neuen Sehensweisen und ungewöhnlichen Interpretationen anregt. Alles ist offen. Auch - und vor allem - die Interpretationen, die so lebendig und kreativ sein können wie der Ursprung in der Künstlerin selbst. Wer staunend entdecken will, wird sich über die ausgestellten Zeugnisse einer eigenwilligen Künstlerin freuen.

Sobeida Luque ist Venezolanerin und in Hedingen mit einem ebenfalls küstlerisch tätigen Schweizer verheiratet. Ihr Lebenslauf ist reichhaltig, sie war früher Professorin an der Universität und trägt mit ihrem Partner das Hilfsprojekt «Jardin Humano NGO», das Kindern, Jugendlichen und Familien in Maracay, einer Stadt so gross wie Zürich, trotz Armut eine gesundheitlich, sozial und beruflich gute Entwicklung ermöglichen soll. Dabei wurde auch ein Fussballplatz in einem Quartier von Maracay, mit Hilfe der FIFA wiederhergestellt und das Fussballspiel der jugendlichen Quartierbewohner gezielt gefördert.