Laubard sei eine "renommierte, internationale" Kuratorin, die in ihrer Arbeit "künstlerische, geschichtliche und interdisziplinäre Ansätze" verbinde, begründete die Jury ihr Urteil. Die gebürtige Französin lebt in Genf, wo sie als Professorin und Leiterin des Departements für Visuelle Künste an der Genfer Hochschule für Kunst und Design (HEAD) wirkt.

Schwerpunkte ihrer Arbeit seien "der Nutzwert der Kunst, der Einfluss des Digitalen in einer Gesellschaft im kulturellen Wandel und autodidaktische Lernpraktiken", schreibt Pro Helvetia weiter. Bekannt sei Laubard insbesondere auch für ihre Denkanstösse zu den Themen kulturelle Teilhabe und Vermittlung. Die Kuratorin ist auf internationaler Ebene aktiv, arbeitete etwa in Bordeaux, in Kiew oder Paris.

Die 58. Kunstbiennale in Venedig findet vom 11. Mai bis am 24. November 2019 statt. Eine von Pro Helvetia beauftragte Jury ernennt jeweils einen Ausstellungsmacher oder eine Ausstellungsmacherin, die den Schweizer Pavillon kuratiert. Zuletzt waren dies Philipp Kaiser (2017) und Pamela Rosenkranz (2015).