Aargauer Kunsthaus

«Blumen für die Kunst»: Diese Werke inspirieren die Floristinnen und Floristen

Die Ausstellung «Blumen für die Kunst» im Aargauer Kunsthaus öffnet am 2. März. Zur Einstimmung die Bilder dazu.

Mit welchen Ideen überraschen uns die Floristinnen und Floristen diesmal bei «Blumen für die Kunst»? Wir wissen es nicht, aber wir kennen die 14 Werke, die sie interpretieren. Sie hängen bereits in der Ausstellung der «Sammlung Coninx» und in der hauseigenen Sammlung. «Die Vorauswahl der Werke treffen wir gemeinsam mit unserem Partner ‹Flowers to Arts›», sagt Sammlungskuratorin Simona Ciuccio. Dann können die Blumenkünstlerinnen ihre Präferenzen angeben.

Was 2014 als mutiges Experiment begann, hat sich zu einem Erfolgsprojekt gemausert. Über 18000 Eintritte verbuchte das Aargauer Kunsthaus 2019. Mit «Blumen für die Kunst» wolle man die Schweizer Kunst einem breiten Publikum vermitteln, erklärt Ciuccio. Führungen und Gespräche sollen dazu beitragen. Die Kuratorin will nicht nur «Big Names» zeigen, sondern auch unbekanntere Werke und Künstlerinnen ans Licht holen.

Landschaften und Porträts dominieren. Das entspreche der Sammlung Coninx, andrerseits sei es spannend, wie unterschiedlich das gleiche Thema aufgefasst werde. «Hier der Berg als Bedrohung, als etwas Mächtiges, da als etwas Erhabenes, hier als Figur, da nahe der Abstraktion», erklärt Ciuccio. Das frühste Werk von Alexandre Calame ist von 1837, das jüngste von Rosina Kuhn von 2016. Man bekommt neben der Blumenpracht also einen Bilderbogen über beinahe 200 Jahre Kunstgeschichte präsentiert.

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