Architektur

Berset trifft Amtskollegen am Rande der Architektur-Biennale

Bundesrat Alain Berset (Mitte) in Venedig

Bundesrat Alain Berset (Mitte) in Venedig

Am Rande der 14. Architektur-Biennale von Venedig hat Bundesrat Alain Berset am Samstag den italienischen und den österreichischen Kulturminister getroffen. Am Morgen hat Berset zudem den «Salon suisse» eröffnet, einen Ort der Begegnung für Kunstschaffende und Besucher.

Im Zentrum des Gesprächs mit dem italienischen Kulturminister Dario Franceschini stand das bilaterale Abkommen über die Einfuhr und die Rückführung von Kulturgütern, wie es in einer Mitteilung des Bundes heisst. Die Bilanz dieses seit 2008 geltenden Abkommens sei sehr positiv, heisst es in der Mitteilung. Die Schweiz könne dadurch unter anderem in Italien zahlreiche Projekte finanzieren.

Weiter hätten Berset und Franceschini auch über die Weltausstellung in Mailand 2015 und über die kommende italienische EU-Ratspräsidentschaft diskutiert.

Mit dem österreichischen Kulturminister Josef Ostermayer besichtigte Berset die Pavillons der beiden Länder. Sie hätten sich über die Kulturpolitik der beiden Länder ausgetauscht, teilte das Innendepartement mit.

Die 14. Internationale Architektur-Biennale wurde am Samstag offiziell eröffnet. Sie dauert bis zum 23. November. 65 Länder sind an der Ausstellung in den Giardini und auf dem Arsenale-Gelände beteiligt. Kurator ist der renommierte niederländische Architekt Rem Koolhaas, der die Schau unter den Titel "Fundamentals" gestellt hat.

Bereits am Freitag hatte Bundesrat Berset den Schweizer Pavillon in Venedig eröffnet. Das Projekt "A stroll through a fun palace" ist den visionären Vorstellungen des Schweizers Lucius Burckhardt und des Briten Cedric Price gewidmet.

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