Eröffnet wurde die Institution am 19. November 1978. Ihr Gründer Léonard Gianadda widmete sie seinem Bruder Pierre Gianadda, der 1976 bei einem Flugzeugunfall ums Leben kam.

Von Beginn weg setzte die Fondation auf grosse Namen. Von Pablo Picasso, Pierre-Auguste Renoir, Henri de Toulouse-Lautrec, Paul Cézanne, Marc Chagall, Balthus, August Rodin, Claude Monet, Vincent van Gogh und anderen Berühmtheiten zeigte das Museum grosse Überblicksausstellungen. Damit lockte es jeden Tag durchschnittlich fast 700 Besucherinnen und Besucher an.

Schweizer Kunst war selten vertreten. Eine Ausnahme war der Luzerner Maler, Grafiker und Bildhauer Hans Erni (1909-2015), den die Fondation zu dessen 100. Geburtstag mit einer grossen Schau würdigte. Tagtäglich arbeite Erni "hellsichtig" und "kämpferisch" an seinem Werk, schrieb der Kurator Dominique Rouiller damals.

Eine grosse gemeinsame Ausstellung mit Werken von Auguste Rodin und Alberto Giacometti plant die Fondation auch für das kommende Jahr. Ein Jahr darauf konzentriert sich die Fondation auf die Sammlung von Christoph Blocher, der Léonard Gianadda bei der Auswahl eine Carte Blanche zugesichert hat.