Tanzen im Park und wiehern hinterm Hag

Kunst gratis und franko und coronakonform erleben: Das geht. Spazierend. Zwei Touren durch Aarau fördern Heiteres und Hehres zu Tage.

Sabine Altorfer (Text und Bild)
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 Poppig bunt und bewegt: «Sweet, sweet chapel, no wedding II» von Albert Siegenthaler, 1973, im Rathausgarten.
Der neueste Brunnen von Aarau: «Calix» (Kelch) des Belgiers Kris Martin im Aeschabachquartier, 3,31 Meter hoch, von 2019.
Die grössten Werke von Peter Hächler - auf dem Bahnhofplatz.
An der Zelgliturnhalle wird gespielt, geholzt und sich für den Maienzug gerüstet. Sgraffito «Ernst und Spiel» von Guiso Fischer, 1954.
Die neuste Skulptur im Rathausgarten: «Die Tanzenden» aus Cortenstahl von Gillian White, 2002 geschaffen, 2019 hier platziert.
Einst Wahrzeichen von Aarau auf dem Bahnhofplatz, heute bei der Kaserne abgestellt: Schützendenkmal von Julius Schwyzer, 1922/24.
Drei der sechs Glocken von «Tugendwerk» von Lorenz Olivier Schmid am KV Schulhaus beim Bahnhof, 2014.
Proportional eigenwillig. «Fährmann» von Alexander Zschokke am Rathaus.
Skurrile Geschichte: Der Wettinger Eduard Spörri schuf das Tor mit den klugen törichten Jungfrauen 1940 für die Stadtkirche. Aber es fiel bald in Ungnade und wurde auf dem Platz in der Halde, unterhalb der Kirche, umplatziert.
Das Denkmal für ein Pferd, «Der treue Eidgenoss», wurde 2012 für den Kavalleriegedenktag geschaffen und beim Zeughaus aufgestellt.
Vor der Neuen Kantonsschule: «Dreibeinstein» von Theo Huser, 1994.
Im Gönhardquartier gibt es wenig - abgesehen vom Kantonsspital. Hier der Brunnen von Heinz Elsener, 1960, vor dem Gönhardschulhaus.