Best of August
Die beste Musik des Monats August

Der Monat August gehört den Frauen. Die Jungstars Billie Eilish und Lorde haben ihre neuen Duftmarken hinterlassen, die deutsche Rocklegende Inga Rumpf hat gleich zwei kräftige Lebenszeichen gesetzt und für das Schweizer Glanzlicht war Annakin besorgt. Dazu hat die Londonerin Brandee Younger das Harfen-Repertoire im Jazz aktualisiert.

Stefan Künzli
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Billie Eilish, Pop-Sängerin

Billie Eilish, Pop-Sängerin

Universal Music

1. Billie Eilish: Happier Than Ever

Das, was unter dem schweren Gucci-Hoodie, den Billie Eilish mit dem neuen Album “Happier Than Ever» abgelegt hat, zum Vorschein kommt, klingt ziemlich verletzlich. Die Texte erzählen vom Wachsen und Entwachsen, von Brüchen in dem Teenagerleben, das seit dem Durchbruch 2016 von der medialen Öffentlichkeit gespiegelt wird. Im neuen Album begegnet man Stalkern, verletzenden Ex-Freunden. Man hört weniger Bass als im Hit «Bad Guy», die Songs klingen gesetzter, zeitweise so melancholisch, dass man an Lana Del Rey oder Lorde denken muss. Der «Billie Bossa Nova» oder der futuristische, bissige Drive in «Oxytocin» funken diesem Klang dazwischen. Und spätestens in «My Future» hält Billy Eilish dagegen: «I, I’m in love / With my future / Can’t wait to meet her» – Ich liebe meine Zukunft, ich kann es nicht erwarten, ihr zu begegnen. Für diese Zukunft hat sie sich «entblösst», der grungige Look mit den Codes der Subkulturen der Elektro- und Hip-Hop-Szene hat sich aufgelöst. Die grünen Streifen in den schwarzen Haaren sind einer blonden Marilyn-Monroe-Mähne gewichen. Statt übergrossen Pullovern mit Markenprint schmiegt sich Eilish auf dem Album-Cover in einen beigen Kaschmirpullover. Die Farbe ist so erwachsen wie das neue Auftreten. Billie Eilish ist kein Wunderkind mehr, sondern eine Künstlerin, die sich zu vermarkten weiss. Jede Zeile ist bewusst gesetzt, zu den Musikvideos führte sie selbst Regie. Es ist eine Selbstbestimmung, die im Album hörbar ist, und vor allem Mut stiftet, es ihr gleich zu tun und die Fäden selbst in die Hand zu nehmen. Schliesslich scheint es zu funktionieren, zumindest Billie Eilish ist «Happier Than Ever» – glücklicher denn je.

2. Inga Rumpf: Universe Of Dreams & Hidden Tracks

Inga Rumpf zählte in der Gründerzeit des Rock zu den wenigen Sängerinnen, die sich in dieser Männerwelt durchsetzten. Ihr Markenzeichen war aber die aussergewöhnliche Stimme, die nicht nur einfach kräftig war, sondern auch dunkel, verraucht und etwas verrucht. Jetzt, zum 75. Geburtstag meldet sie sich zurück und gleich mit einem Doppelalbum. Auf dem neuen Album «Universe Of Dreams» mit alten und neuen Liedern beweist Rumpf, dass sie nichts an Ausdrucksstärke und Intensität verloren hat. Dazu kommt das Album «Hidden Tracks» mit unveröffentlichtem Material: Die deutsche Sängerin hat Ende der 80er-Jahre in London Songs eingespielt mit den Rolling-Stones-Musikern Keith Richards, Ronnie Wood, Mick Taylor sowie zwei Flaschen Jack Daniel’s und einer Kiste bayrischem Bier. Das passt.

3. Lorde: Solar Power

Lorde ist die Meisterin der kreativen Verknappung. Die in Auckland geborene und dort noch immer überwiegend ansässige Neuseeländerin hat in den letzten drei Jahren kaum von sich hören lassen. Über die gesunde Balance in ihrem Leben hat die heute 24-Jährige nun ein Album aufgenommen, von dem es eine Vinyl-Ausgabe gibt, aber keine CD. Eine Zurück-zur-Natur-Platte. Hier zirpen die Zikaden, hier wird in bester Hippiemädchenmanier Cannabis konsumiert. Hier schwebt über allem dieses angenehm leichte, unbelastete Sommerbrisen-Gefühl. «Solar Power», an dem Lorde wieder mit ihren Stammkollaborateuren Jack Antonoff (The Bleachers) und Malay arbeitete, ist kein schweres Album. Sondern ein entspannendes, tiefes und bewusstes Ein- und Ausatmen, wie man es vom Yoga kennt. Musikalisch hat sich Lorde mit «Solar Power» noch weiter aus dem Rattenrennen um Chartrekorde und die meisten Clicks verabschiedet. Die Songs sind subtil, die Melodien zart. Die elektronische Ausrüstung hat sie bis auf einen alten Synthesizer aus dem Studio verbannt und verlässt sich ganz auf die akustische Gitarre und ihre wundervolle Stimme.

4. Brandee Younger: Somewhere Different

Die Harfe und der Jazz stammen aus zwei verschiedenen musikalischen Universen. Und doch haben zwei Harfenistinnen in der Vergangenheit bewiesen, dass das Engelsinstrument im Jazz kein Fremdkörper sein muss. Die eine ist Dorothy Ashby, die die Harfe im modernen Jazz eingeführt und mit ihrem rhythmischen Spiel unter anderem auch Andreas Vollenweider stark beeinflusst hat. Die andere ist Alice Coltrane. Die 2007 verstorbene Witwe des Saxofonisten John Coltrane erlebt gerade eine Art Revival. Eben sind unveröffentlichte Aufnahmen mit mantrischen Gesängen von ihr erschienen. Weit interessanter ist aber ihr Beitrag als Harfenistin und Vertreterin des sogenannten Spiritual Jazz. Auf die Göttin des Spiritual Jazz, die ihre Harfentöne netzartig über die atmosphärische Musik legte, beziehen sich heute viele Musikerinnen und Musiker des jungen Londoner Jazz, aber auch die 38-jährige US-Harfenistin Brandee Younger. Sie führt das Erbe von Dorothy Ashby und Alice Coltrane weiter, erneuert und aktualisiert es auf ihrem neuen Album «Somewhere Different» auf himmlische Art und Weise. Mit Gastsolist Ron Carter würdigt sie die Jazztradition, mit der Vokalistin Tarriona «Tank» Ball von Tank und den Bangas zeigt sie ihre zeitgenössische Seite. Mit Anklängen an R’n’B und Hip-Hop überschreitet sie Grenzen und erweitert das Harfen-Vokabular.

5. Annakin: The Light Before Love Disappears

Annakin war schon lange fasziniert vom Anblick dieser Musikdosen. Die fragile Musik, und oben das Püppchen, das sich stoisch im Kreis dreht, bis die Energie ausgeht und man sie wieder aufziehen muss. Nun hat sie die Erfindung des Genfer Uhrmachers Antoine Favre aus dem Jahr 1796 in ihre Musik übersetzt. Der englische Produzent Ed Harcourt zeichnete für das ganze Album mitverantwortlich. Seine Versiertheit mit feisten organischen Klängen (auffällig: die Glocken!), aber auch mit Synthesizer-Sounds und pfundigem Schlagzeug geben Annakins schwereloser Stimme und herrlichen Refrains Gewicht, aber auch Wärme.

6. Bleachers: Take The Sadness Out Of Saturday Night

Der gerade extrem gefragte Sänger, Songschreiber und Produzent Jack Antonoff ist Experte für den sensiblen Superstarpop. Aber auch alleine kann er glänzen, wie «Take The Sadness Out Of Saturday Night», sein drittes Album unter dem Namen Bleachers, beeindruckend belegt. Seine Spezialität ist geschmackvolle, etwas dezente, aber doch effektive Popmusik, gern mit Geigen, akustischen Gitarren, einer feinen Melodie und authentischem Text. Seit geraumer Zeit ist er der Mann für die Superstarproduktionen. Mit Taylor Swift arbeitete Jack an «1989» und «Folklore», mit Lana Del Rey konzipierte er das tolle «Norman Fucking Rockwell»-Album, für St. Vincents «Masseduction» bekam er einen weiteren Grammy (insgesamt sind es inzwischen fünf), und auch an Lordes Werk «Solar Power» (siehe oben) arbeitete er intensiv mit. Auf «Take The Sadness Out Of Saturday Night» verstreut er seinen Zauber jedenfalls grossflächig. Das Album ist ein bisschen wie Antonoff selbst – schwer zu durchschauen, aber genial. Er hat ein paar sehr zackige, von Bläsern vorangetriebene und euphorisierende Popsongs wie «How Dare You Want More» und «Stop Making This Hurt» im Angebot. Aber auch reichlich nachdenkliches, ja trauriges Material wie «Secret Life», auf dem Lana Del Rey mitsingt. Einen besseren Duett-Partner als Bruce Springsteen hätte er sodann nicht finden können. Gemeinsam singen sie eine Strophe auf «Chinatown», einem klanglich hübsch intimen Lied über die Fahrt mit der neuen Freundin heim nach New Jersey, um sie dort den Eltern vorzustellen. «Bruce ist mein Kindheitsidol und meine grösste Inspirationsquelle», so Antonoff, «seine Musik hat mich stets begleitet und bestärkt.» Nur folgerichtig also, dass sich das ganze Album angenehm Spring­steen-nah anhört.

7. Peter Schärli Trio featuring Glenn Ferris: Give

Im schnell sich drehenden Karussell der musikalischen Neuheiten und Trends ist Peter Schärli ein sicherer Wert. Seit über 40 Jahren steht er auf der Bühne, veröffentlicht Alben, schreibt Musik und macht die Menschen, die daran teilhaben, glücklich damit. Jetzt bringt uns das bunte Cover mit der untrüglichen grafischen Handschrift von Niklaus Troxler ein neues Schärli Album, und es gehört zu seinen Allerbesten. Das mit dem langjährigen Stammgast Glenn Ferris erweiterte Trio ist in beneidenswerter Form. Zur Erinnerung für die Big Name-Fetischisten: Das ist jener Glenn Ferris, der mit Frank Zappa, Don Ellis, Tim Buckley, Quincy Jones oder Stevie Wonder gespielt hat. Das neue Album heisst «Give», enthält sieben Kompositionen und klingt wie aus einem Guss. Die Musik strahlt in Gelassenheit, schmeichelt unsere Sinne, stimmt uns fröhlich. Neben Schärli haben auch seine Mitmusiker Glenn Ferris, Hans Peter Pfammatter und Thomas Dürst Stücke geschrieben. Jeder der Musiker bekommt Platz, um sich mit seinem Sound und Handwerk unprätentiös in Szene zu setzen. Die melodische Freiheit von Schärli, der luftige Swing von Ferris, die fein artikulierende Pianokunst von Pfammatter und die zuverlässige Herzlinie von Bassist Dürst fliessen im Kollektiv zu einem bezwingenden Ganzen. Der sichere Wert von Schärli heisst nicht Zeitgeist oder Innovation auf Biegen und Brechen. Seine Qualität ist, das hervorzubringen, was im Jazz, in der Musik immer schon zählte, und es in raffinierter Schlichtheit neu erlebbar zu machen.

BEST OF JULY: DIE BESTE MUSIK DES MONATS JULI

1. Tedeschi Trucks Band: Layla Revisited (Live At LOCKN’)

Das Album «Layla and Other Assorted Love Songs» markierte einen Höhepunkt im Schaffen von Gitarrengott Eric Clapton. Im Dezember 1970 mit seiner damaligen Band Derek & The Dominos veröffentlicht, ist der Titelsong «Layla» ein Rock-Klassiker. Das Doppelalbum selbst gehört zu den «500 besten Alben aller Zeiten» der Zeitschrift «Rolling Stone». Eigentlich kann man ja nur scheitern, wenn man sich heute, 50 Jahre danach, an ein solches Meisterwerk wagt. Trotzdem stürzte sich die Tedeschi Trucks Band in das Abenteuer, das ganze Doppelalbum Song für Song an einem Konzert des LOCKN’ Festivals in Arrington/Virginia zu interpretieren.

«Layla Revisited» ist mehr als eine Verbeugung vor diesem Meisterwerk der Rockgeschichte. Es ist ein Fest der Musik, gefeiert von einer der besten Bands der Gegenwart. Im Mittelpunkt steht natürlich die grandiose Gitarrenarbeit von Derek Trucks. Kongenial und gefühlvoll sekundiert wird er vom Gitarrenkollegen Trey Anastasio, bekannt von der amerikanischen Band Phish und selbst ein grosser Gitarrenmeister. Er übernimmt auf dem Remake die Rolle von Duane Allman und singt auch. Die Interaktionen der beiden Gitarristen, die Gitarrenduelle, die sich ins Ekstatische steigern, sind die Höhepunkte auf diesem feinen Remake. Der soulige Gesang von Co-Leaderin Susan Tedeschi setzt dem Ganzen noch die Krone auf.

Dabei werden die Originalsongs gar nicht gross verändert. Ergänzt durch Bläsersektion und Backing Vocals, bleibt das Grundgerüst bestehen. Doch das Remake lebt von der Instrumentalkunst der Exponenten und deren Individualität. Sie erlaubt eine Ausdehnung des Werks von ursprünglich 75 auf fast 100 Minuten. Von diesem inspirierenden, begeisternden Feuerwerk können wir einfach nicht genug kriegen.

2. Emma-Jean Thackray: Yellow

Dancefloor trifft abgespacten Spiritual-Jazz, Afro Beat und englische Brassband. Die Musik der 31-jährigen Emma-Jean Thackray klingt so, wie wenn sich Sun Ra, Alice Coltrane mit Fela Kuti und den Hip-Hop-Soundtüftlern DJ Dilla und Madlib zu einer Jamsession treffen würden. «Yellow» heisst das Debüt der gefeierten Musikerin, Bandleaderin, Komponistin, Sängerin, Keyboarderin und Trompeterin, Radiomoderatorin und Labelchefin, das in ihrer Heimat als «next hot shit» gehandelt wird. Emma-Jean Thackray ist die «Supernova im Biotop des hippen britischen Nu Jazz» («Guardian»). Umso spannender ist Emma-Jean Thackray, als sie sich allen klischierten Vorstellungen eines hippen, jungen und neuen Crossover-Stars widersetzt. Statt Rastazopf trägt sie Brille. Ihre Vorfahren kommen nicht aus Afrika oder der Karibik, wie man aufgrund ihres Sounds vermuten könnte. Sie ist weiss, klein, pummelig und stammt aus Yorkshire, dem ländlich geprägten Norden Englands, dort wo Blaskapellen eine lange und reiche Tradition haben. Sie arbeitete mit dem London Symphony Orchestra, spielt Free Jazz, vermählt Digitales und Akustisches, um jetzt wieder in poppige, tanzbare Gefilde einzutauchen. Party und Spiritualität sind bei ihr keine Gegensätze. Die Ernsthaftigkeit von Emma-Jean Thackray macht Spass, grossen Spass.

3. David Crosby: For Free

Mit seinen alten Bandkollegen Stephen Stills, Graham Nash und Neil Young will er sich nicht versöhnen und hält eine letzte Wiedervereinigung von Crosby, Stills, Nash & Young für unrealistisch. Umso versöhnlicher klingen die Lieder, die der bald 80-jährige Barde zusammen mit seinem Sohn dem 59-jährigen Filmkomponisten James Raymond geschrieben und produziert hat. „For Free“ ist ein meisterhaftes, betörend schönes und entspanntes Spätwerk eines legendären Musikers, der sich und der Welt nichts mehr beweisen muss. Crosbys Stimme hat sich erstaunlich gut gehalten. Höhepunkte sind die beiden Duette mit Doobie Brother Michael McDonald und der Titelsong mit der wunderbaren Sarah Jarosz.

4. Jackson Browne: Downhill From Everywhere

Im Duell der beiden Pioniere des kalifornischen Westcoast-Sounds hat der sechs Jahre ältere David Crosby gegenüber Jackson Browne die Nase vorne. Doch auch Brownes Alterwerk lässt sich sehr wohl hören. Die Stimme des 72-jährigen Troubadours verströmt eine wohlige Wärme, der Sound ist entspannt wie eh und je und Songs wie «Minutes To Downtown», «Love Is Love» klingen wie Heimkommen.

5. Prince: Welcome 2 America

«Welcome 2 America» ist ein grosses Fest vor allem für Pop-Fans, die Prince über Hits wie «1999» oder «Purple Rain» kennen. Wie der mit 57 Jahren gestorbene Prince auch hier wieder Soul, Rock, Funk-Jazz und Hip-Hop zu einem ambitionierten und tanzbaren Mix verrührt, ist eine Meisterleistung. Der Auftakt des «neuen» Albums, der Titelsong «Welcome 2 America», lässt sofort alle Fehlentscheidungen und Schlampigkeiten dieses begnadeten Musikers vergessen: Ein cooler Bass-Groove, Triangel, Fingerschnipsen, weibliche Soul-Chorstimmen, dann der unnachahmliche Sprechgesang, irgendwann kommt dessen typische Funk-Gitarre hinzu. Nicht nur musikalisch erinnert dieses Stück an seinen vielleicht grössten Song, das wütende «Sign O’ The Times» von 1987. Die Botschaft des Stücks weist Prince abermals als scharfsinnigen Beobachter der bitteren Realitäten in seinem Heimatland aus. Der zynische US-Kapitalismus, Ungleichheit, Rassismus, öffentliche Lügen, die unsozialen Medien – all das klingt an. «Die Welt ist voller Desinformation. George Orwells Vision der Zukunft ist schon da», sagte Prince 2010. Auch später hört man Gesellschaftskritik in den musikalisch sehr abwechslungsreichen, zugänglichen Liedern – und muss manchmal an die wichtigen Polit-Soul-Alben der 70er-Jahre von Curtis Mayfield oder Marvin Gaye denken. Ein erotisch aufgeladener Falsett-Schmachtfetzen und Groove-Granaten finden sich auf dem Album. Keines der bisherigen Posthum-Alben begeistert so wie das brandneue «Welcome 2 America» aus den Tiefen eines Prince-Tresors.

6. Cha Wa: My People

Zur vielfältigen Musiktradition von New Orleans gehört auch jene der Mardi Gras Indians. Sie geht zurück auf die Zeit als flüchtende Sklaven aus der Karibik in New Orleans bei Native Americans Unterschlupf suchten und sich mit ihnen vermischten. Die ursprüngliche Musik bestand aus Gesang und Perkussion und wurde nur auf Strassen aufgeführt. Die Musiker und Musikerinnen kleideten sich in den farbigen Federkostümen der Native Americans. Die Band Cha Wa um Joe Gelini und Joseph Boudreaux jr. hat diese Tradition mit aktuellen Instrumenten der Pop- und Rockmusik weiterentwickelt, auf die Bühne gebracht und ins Hier und Heute überführt.

7. John Mayer: Sob Rock

Seine Absicht ist klar: Nach den Monaten der Entbehrung und des Verzichts will der amerikanische Superstar John Mayer mit seiner Musik trösten und aufmuntern. Sein neues Album «Sob Rock» ist ein Trip in eine Wohlfühloase. Der schluchzende Softrock plätschert manchmal bedrohlich Richtung Belanglosigkeit. Zum Glück ist da sein grandioses Gitarrenspiel. Es macht auch John Mayers achtes Album zu einem musikalischen Hochgenuss.

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