Nur 30 Prozent der Schweizer wollen in einer Stadt leben. 37 Prozent in der Agglo. Die Schweizer sind Landeier.

Obwohl die meisten in städtischen oder zumindest halbstädtischen Agglomerationen leben: 72 Prozent bevorzugen gemäss einer Umfrage der eidgenössischen Anstalt für Wald, Schnee und Landschaft das Dorf. Dort, wo Hühner gackern, wo Traktoren rackern, wo sich Fuchs und Hase Gutenacht sagen.

Und, das versteht sich von selbst, wo es keine fremden Fötzel gibt, die Schweizer Frauen begrapschen. Wo es keine Künstler hat, die alles infrage stellen, wo der Unterhaltungsabend des Turnvereins den Jahreshöhepunkt darstellt, wie weiland, als die Welt in Ordnung und die Schweiz noch die Schweiz war.

Perfekt ist das Landleben aber erst, wenn die Städte gut erreichbar sind: mit Bahn und Bus und schnellen Strassen. Finanziert von den Städtern natürlich.

Auch eine eigene Poststelle wäre chic. Und leistungsfähige Natelantennen. Nur die Asylbewerber können die Städter behalten. Die passen nicht aufs Land.