Polemik

Macht mir das Fischen nicht madig

In den letzten Jahren wurde viel getan, um den Fischern die Freude an ihrem Hobby zu nehmen.

In den letzten Jahren wurde viel getan, um den Fischern die Freude an ihrem Hobby zu nehmen.

Der Campingplatz schläft noch. Zu hören ist einzig der Motor eines kleinen Fischerboots, das langsam auf dem See herumtuckert. Fischen am frühen Morgen ist besser als Yoga.

Ob die Fische beissen oder nicht, ist Nebensache. Obwohl es schon etwas mehr Spass macht, wenn man nach der Rückkehr den einen oder anderen Erfolg vorweisen kann.

In den letzten Jahren wurde viel getan, um den Fischern die Freude an ihrem Hobby zu nehmen. Zum Beispiel wurden lebende Köderfische verboten. Mit einem toten Köderfisch am Haken taucht der Zapfen aber garantiert nie ab. Gerade so gut könnte man die Fische bitten, doch einfach ins Boot zu springen.

Am Montag wartete der Bund mit einer weiteren Bevormundung auf: Neu sind die Hobbyfischer dazu angehalten, die Fische durch einen Kopfschlag zu töten. Und nicht mit einem Genickbruch, wie das viele tun. Kontrollieren kann das freilich niemand. Von daher seis drum. Dennoch wäre es von den Behörden ehrlicher, das Fischen ganz zu verbieten, statt ständig neue, unnötige Vorschriften zu erlassen.

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