Das Dietiker Stadtfest hat mottogetreu die Massen bewegt. Bis in den frühen Morgen frohlockten die Bässe durch den Bora-Bora-Beach-Club. Nicht nur im Bahnhof-Velohaus, im ganzen Festgelände hat sich Dietikon bewegt, gefeiert und gefreut. Es fühlte sich richtig gut an.
Zwar wird die Stadtfest-Abrechnung erst 2019 vorliegen, aber ein erstes positives Fazit lässt sich bereits ziehen: lachende Gesichter, leuchtende Augen, laute Gassenhauer, Konzertbesucher in Ekstase und vielbeschäftigte Festbeiz-Helfer. Auch was die Details anbelangt, verlief das Stadtfest reibungslos – bis hin zum Abfall-Management. Wo dennoch etwas achtlos weggeworfen wurde, tauchte ein fleissiger Helfer mit Greifzange auf.

Mit dem Motto «Dietikon bewegt» haben die Organisatoren nicht zu viel versprochen. Jeder Teil des Programms war ein Höhepunkt für sich. Das Konzert von Dodo ist gleichwohl hervorzuheben. Während rund 100 Minuten schallten seine Gute-Laune-Vibes über den Rapidplatz und durch die Häuserschluchten. So viel Lebendigkeit hat das Limmatfeld noch nie erlebt. Kein Wunder hatte das OK das Stadtfest im Vorfeld zur offiziellen Einweihung des neuen Quartiers erklärt.

Dietikon war, ist und bleibt ein Ort der bewegten Lebensfreude und vereint sich gerne zum Festen. Kopf und Herz sind jetzt voller schöner, bewegter Erinnerungen, in denen die Stadt noch lange schwelgen wird. Und das Beste ist: Jetzt wird es klappen mit einem regelmässig stattfindenden Dietiker Stadtfest – dank allen, die zu diesen fröhlichen drei Tagen beigetragen haben.