Nun ist klar, was der neue Stiftungsrat des Bruno-Weber-Parks mit der Anlage oberhalb Dietikons vorhat. Gestern stellte das Dreierteam, das eng mit Maria Anna Weber, der Witwe des Künstlers, zusammenarbeitet, seine Pläne vor.

Und diese können sich sehen lassen: Ein detailliertes Konzept legt die Ziele für die nächsten zwei Jahrzehnte fest. Rund 20 Teilprojekte sollen in dieser Zeit realisiert werden. Dazu gehören eine umfassende Sanierung aller Gebäude, die Konservierung der Skulpturen und die Fertigstellung der Anlage. Die ersten Änderungen wurden bereits umgesetzt. 

Dies ist ein Lichtblick – vor allem, wenn man sich in Erinnerung ruft, dass der Park noch vor wenigen Monaten an einem Tiefpunkt war. Damals wurde er gegen den Willen Maria Anna Webers geschlossen, kämpfte mit massiven finanziellen, strukturellen und personellen Problemen. Es gab wenig Hoffnung. Klar ist aber auch: Der Weg zum Ziel ist noch weit.

Um den Park dorthin zu bringen, wo ihn das neue Team haben will, ist viel Knochenarbeit, Geduld, Durchhaltevermögen und nicht zuletzt viel Geld nötig. Einen zweistelligen Millionenbetrag sollen die geplanten Projekte und Aufwertungen in den nächsten 20 Jahren verschlingen. Das Geld muss zuerst einmal gesammelt werden.

Trotzdem gibt es heute einen guten Grund, an die Zukunft des Parks zu glauben. Denn mit dem neuen Stiftungsrat hat Maria Anna Weber drei Experten an der Seite, die bereit sind, ihr ganzes Wissen und ihre Energie in das Projekt zu investieren. Um das neue Konzept zu erstellen, haben sie in den letzten Monaten fast Tag und Nacht gearbeitet. Es ist das erste Mal, dass die Anlage so professionell überprüft und neu positioniert wird. Das lässt hoffen, dass sich davon auch Gönner überzeugen lassen.