Knapp 1000 Personen haben sich an der Abstimmung beteiligt, fast jede zweite Person hat ihre Stimme dabei dem Weininger Ehepaar gegeben.
Damit wird der jahrzehntelange Einsatz der beiden für den Tierschutz im Allgemeinen und für Strassenhunde in Rumänien im Besonderen gewürdigt. Wie beeindruckt die Abstimmenden von der Arbeit des Tierarztes und seiner Frau sind, zeigen auch unzählige Kommentare in den eingesandten Mails und auf Postkarten. «Was die beiden getan haben, ist kaum mit Worten zu bezeichnen – meine grösste Hochachtung», schreibt eine Frau, «Solch gutmütige und hilfsbereite Menschen findet man selten», eine andere. Ein Mann schlägt gar vor, den beiden den Titel «Limmattaler des Jahrzehnts» zu verleihen.

Die Begeisterungsstürme der Leser erinnern an die Situation vor einem Jahr, als Hélène Vuille, die sich gegen Lebensmittelverschwendung und für benachteiligte Menschen einsetzt, mit einem ebenso glanzvollen Resultat zur Limmattalerin des Jahres 2013 gewählt wurde. Es gibt aber noch eine andere Parallele: Wie schon im letzten Jahr haben die Leserinnen und Leser auch dieses Jahr jemanden zum Sieger gekürt, der sich ganz in den Dienst der Armen und Schwachen stellt. Jemanden, der nicht sich selber, sondern sein Projekt in den Mittelpunkt rückt. Dass dies belohnt wird, ist ein schönes Zeichen.