Apropos

Frühlingsputz für inneren Frieden

Der Frühlingsputz ist wichtig – vielleicht nicht für die Wohnung oder für das Auto, aber für den inneren Frieden, für die persönliche Entrümpelung.

Der Frühlingsputz ist wichtig – vielleicht nicht für die Wohnung oder für das Auto, aber für den inneren Frieden, für die persönliche Entrümpelung.

Der Frühlingsputz hat seine Unschuld längst verloren. Mit einem Blick auf die Inhaltsstoffe von WC-Reiniger, Küchen- oder Badreiniger und Co. sagen Umweltbewusste: Wer damit hantiert, putzt oben (in der Wohnung) und verschmutzt unten (beim Einlauf in die Kläranlage).

Kommt hinzu, dass alle diese Mittel in Plastikbehältern verkauft werden. Plastik, das weiss jedes Kind, ist eine der Seuchen der Zeit, verschmutzt Meere und verdirbt Fische, die auf unseren Tellern landen. Man ist bereits so sensibilisiert, dass man sich überlegt, ob die bisher verwendeten Microfasertücher überhaupt verantwortbar sind – sie bestehen schliesslich mehrheitlich aus Polyester.

Entkalken geht auch mit Essig, putzen mit Seifenwasser und anderen ökologisch unbedenklichen Mitteln – entsprechende Tipps und Anleitungen gibts von der alten Grossmutter oder im Internet. Ganz Verwegene ziehen sogar die Notwendigkeit des Frühlingsputzes in Zweifel. Wer regelmässig unter dem Jahr ein bisschen für Sauberkeit sorge, brauche sich nicht der frühlingshaften Putzwut hinzugeben.

Falsch. Der Frühlingsputz ist wichtig – vielleicht nicht für die Wohnung oder für das Auto, aber für den inneren Frieden, für die persönliche Entrümpelung. Ausser natürlich, man entstaubt auch in diesem Bereich regelmässig unter dem Jahr.

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