Saudi-Arabien
Trump und König Salman eröffnen Anti-Radikalisierungszentrum

US-Präsident Donald Trump hat gemeinsam mit dem saudi-arabischen König Salman und Staatsoberhäuptern islamischer Staaten ein Anti-Radikalisierungszentrum in der Hauptstadt Riad eröffnet. Als nächstes reist Trump nun nach Israel.

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US-Präsident Donald Trump und der saudische König Salman haben ein Zentrum eröffnet, das extremistische Ideologien bekämpfen soll.

US-Präsident Donald Trump und der saudische König Salman haben ein Zentrum eröffnet, das extremistische Ideologien bekämpfen soll.

Keystone/EPA SAUDI PRESS AGENCY/SAUDI PRESS AGENCY HANDOUT

Das neu eröffnete Zentrum heisst "Globales Zentrum zur Bekämpfung extremistischer Ideologie". Die Einrichtung soll Internetseiten und soziale Medien nach radikalen Inhalten durchsuchen und so den Kampf gegen Extremismus online unterstützen. Das Königreich wird immer wieder von Terroranschlägen getroffen, zu denen sich oft die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bekennt. Kritiker werfen Saudi-Arabien vor, dass seine ultrakonservative Lesart des Islam einen Nährboden für radikale Ideen biete.

Israel billigt Erleichterungen für Palästinenser

Vor dem Besuch von Trump hat Israels Sicherheitskabinett am Sonntagabend eine Reihe von Erleichterungen für die Palästinenser gebilligt.

Zu dieser Geste des guten Willens gehören unter anderem Baugenehmigungen für Palästinenser in Gebieten des Westjordanlandes, die unter israelischer Sicherheitskontrolle stehen (C-Gebiete) stehen, berichteten israelische Medien.

Ausserdem sollten zwei Industriegebiete im palästinensischen Westjordanland eingerichtet werden. Zudem solle der Allenby-Grenzübergang zu Jordanien rund um die Uhr geöffnet werden.

Erziehungsminister Naftali Bennett und Justizministerin Ajelet Schaked von der Siedlerpartei stimmten gegen die Erleichterungen, acht weitere Minister dafür.

Trump will sich bei seinem Besuch in Israel und den Palästinensergebieten für einen Neustart von Friedensgesprächen einsetzen.

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