Ab 2016 können die Steuerpflichtigen bei der Bundessteuer für ihren Arbeitsweg Kosten von höchstens 3000 Franken geltend machen. Dies haben die eidgenössischen Räte im Zusammenhang mit der vom Volk angenommenen Vorlage zur Finanzierung und zum Ausbau der Eisenbahninfrastruktur (Fabi) entschieden.

Den Kantonen ist es freigestellt, ebenfalls einen Plafond für diesen Abzug einzuführen. Der Zürcher Regierungsrat hat sich nun für den gleichen Maximalbetrag wie bei der Bundessteuer entschieden.

Dem Kanton entstünden mit der Fabi-Vorlage erhebliche Mehrkosten, schreibt der Regierungsrat. Nach heutiger Schätzung wird Zürich rund 117 Millionen Franken pro Jahr in den Fabi-Fonds einbringen müssen. Mit der Einführung des Maximalabzuges von 3000 Franken könnten diese Kosten mit Mehrerträgen von rund 44,5 Millionen Franken bei der Staatssteuer wenigstens teilweise wettgemacht werden.

Mit dem Maximalbetrag von 3000 Franken könnten die Kosten eines Abonnements für sämtliche Zonen des Zürcher Verkehrsverbundes weiterhin vollständig in Abzug gebracht werden, heisst es in der Mitteilung. Für den weitaus grössten Teil der Pendler im Kanton Zürich ändere somit nichts.

Zunächst wird nun eine Vernehmlassung durchgeführt. Sollte dann der Kantonsrat einmal eine entsprechende Vorlage des Regierungsrates gutheissen, wird das Volk das letzte Wort haben, da es sich um eine Erhöhung der Steuerbelastung handelt.