Die Eidgenössisch-demokratische Union (EDU) verlangt mit der Initiative die folgende Definition in der Zürcher Kantonsverfassung: «Die Ehe ist die auf Dauer angelegte und gesetzlich geregelte Lebensgemeinschaft von Mann und Frau». Das Zürcher Stimmvolk solle «ein klares Bekenntnis zur natürlichen Ehe ablegen können».

Die Gegner der Ehe wollen nach den Worten der EDU die Gleichstellung der Ehe mit dem Konkubinat, die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare oder für mehr als zwei Personen (Polygamie) sowie gar die Aufhebung des Instituts der Zivilehe.

Die Bundesverfassung sichere zwar das Grundrecht auf Ehe, sie definiere aber nicht, was eine Ehe ist, weil dies bis anhin unbestritten gewesen sei, schreibt die EDU. Mit der Definition in der Kantonsverfassung will die Partei die Ehe als Lebensgemeinschaft zwischen einem Mann und einer Frau erhalten und schützen.

Eine Öffnung der Ehe für andere Lebensgemeinschaften gefährdet nach Ansicht der EDU den Bestand und die ursprüngliche Bedeutung des Instituts der Ehe.

Damit im Kanton Zürich eine Volksinitiative zustande kommt, müssen innert sechs Monaten die Unterschriften von mindestens 6000 Stimmberechtigten gesammelt werden.