Dietikons Gemeinderat Beat Kunz (CVP) sorgt sich um die Ästhetik bei Neubauten; vor allem die Entwicklung des Stadtzentrums in den letzten 20 Jahren sei keine architektonische Glanzleistung.

Jetzt hat er eine Interpellation zum Thema eingereicht und möchte wissen, was der Stadtrat in den letzten Jahren unternommen hat, um «Bausünden» zu verhindern. Es seien in verschiedenen Quartieren Liegenschaften entstanden, die zu wenig Rücksicht auf Wohnqualität und Quartiercharakter nähmen. «Konkrete Beispiele sind sehr zahlreich», schreib Kunz. Nennen möchte er sie allerdings erst in der Sitzung, in der das Geschäft verhandelt werde, voraussichtlich im Juni.

Kunz verweist in seiner Begründung auf die kantonalen Vorgaben in der Raumplanung, wonach Neubauten mit der Quartierstruktur abgestimmt werden sollen. «Das Überbauungskonzept soll die Abstimmung auf die erwünschte übergeordnete Entwicklung sowie das Zusammenspiel von Siedlung und Verkehr aufzeigen», so die Interpellation. Aber nicht nur die örtlichen Gegebenheiten seien zu berücksichtigen, sondern auch die Siedlungsqualität. (gah)