Geroldswil

Spektakulärer Selbstunfall: Auto krachte Böschung hinunter

Die Feuerwehr musste das verunfallte Auto mit dem Kran herausheben.

Unfall Geroldswil

Die Feuerwehr musste das verunfallte Auto mit dem Kran herausheben.

Am Donnerstagnachmittag geschah in Geroldswil ein spektakulärer Unfall. Der Wagenlenker verlor die Kontrolle, worauf sein Auto eine Böschung hinabstürzte und eingeklemmt zwischen der Böschung und einer Hauswand stecken blieb. Zwei Personen wurden verletzt.

Ein silbergrauer Volvo kam am Donnerstagnachmittag in Geroldswil von der Dorfstrasse ab, fuhr über ein Trottoir, krachte dann durch ein Geländer und fiel daraufhin eine steile Böschung hinunter. Zum Schluss kam der Wagen bei einer Hauswand zum Stillstand.

Ein Augenzeuge hat gefilmt, wie die Feuerwehr den Wagen wieder auf die Strasse hinaufverfrachtete. „Dafür musste ich die Böschung hinabklettern, es ist dort wirklich sehr steil“, sagt er zur Limmattaler Zeitung.

Der Augenzeuge war kurz vor 15 Uhr mit dem Auto in Geroldswil unterwegs, als hinter ihm mit Blaulicht die Feuerwehr heranraste. „Danach wurde die Dorfstrasse zwischen der Chratz- und der Fahrweidstrasse gesperrt, damit die Feuerwehr das Auto bergen konnte. Es hatte aber viele Gaffer“, sagt er. Die Personen im Auto seien eher ältere Leute gewesen, sagt er weiter. „Vielleicht ist während der Fahrt ein medizinisches Problem aufgetreten.“

Die Kantonspolizei Zürich sagt auf Anfrage, dass es sich beim Lenker um einen 76-jährigen Mann handle. Die Beifahrerin ist 72 Jahre alt. „Es handelte sich um einen Selbstunfall, die Ursache ist noch unbekannt“, sagt Kapo-Mediensprecher Werner Schaub.

Der silbergraue Volvo ist nun arg beschädigt. Und der Lenker und seine Beifahrerin? „Sie sind noch ansprechbar und bei Bewusstsein“, sagt der Polizeisprecher. Genaueres über den Gesundheitszustand wisse man noch nicht. Die beiden Personen befinden sich jetzt im Spital.

„Es waren zwei Wagen der Ambulanz an der Unfallstelle“, sagt der Augenzeuge zur Limmattaler Zeitung. Sie wurden vor Ort von den Polizisten aufgeboten, wie die Kantonspolizei auf Anfrage bestätigt.

Die Vermutung drängt sich auf, dass der Lenker und seine Beifahrerin nicht lebensgefährlich verletzt wurden. Dann wäre voraussichtlich die Rega aufgeboten worden.

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