Züri-Fäscht

So schön war das grösste Volksfest der Schweiz – auch dank 80'000 Raketen

Das Züri-Fäscht 2016 lockte übers Wochenende Hunderttausende in die Limmatstadt. Wir zeigen die besten Bilder und Videos. Doch wieder halten Unverbesserliche die Polizei auf Trab.

Ab kommenden Freitag kann der provisorische Sprungturm neben der Zürcher Quaibrücke von der Öffentlichkeit genutzt werden. Am "Züri Fäscht" war er den Zürcher Wasserspringern vorbehalten, die den Zuschauern ihr Können zeigten. Bevor der Turm für Hobbywassersportler geöffnet wird, wird er von 20 auf 10 Meter zurückgebaut.

Der "Züri Fäscht"-Sprungturm wird nach dem langen Festwochenende nicht rasch abgebaut. Er wird nun dank des Vereins Zürcher Wasserspringer und des Sportamtes der Stadt Zürich nun bis ans Ende der Sommerferien stehen bleiben.

Wagemutige können ab Freitag bis Sonntag, 21. August, vom Sprungturm neben der Quaibrücke in den Zürichsee springen, wie die Stadt am Montag mitteilte. Der Sprungturm ist jeweils geöffnet, wenn eine blaue Flagge weht. Lässt es das Wetter zu, ist dies in der Regel täglich von 12 bis 20 Uhr der Fall. Die Benutzung ist gratis.

Keine Massenpanik und 80'000 Raketen

Trotz des grossen Besucheraufmarschs kam es nie zu kritischen Situationen rund um das Zürcher Seebecken. Neben dem neuen Sicherheitskonzept trug sicher auch das durchzogene Wetter dazu bei.

Züri Fäscht: Highlights und Zahlen

Züri Fäscht: Highlights und Zahlen

Speis, Trank und Programm: Diese Superlativen erwarten das Millionenpublikum an der grössten Veranstaltung der Schweiz.

Bei der letzten Ausgabe vor drei Jahren hatten die Organisatoren 2,3 Millionen Besucherinnen und Besucher gezählt. Damals war es auf der Quaibrücke beinahe zu einer Massenpanik gekommen und eine Person hatte sich verletzt. Polizei und OK gingen deshalb über die Bücher und nahmen für das diesjährige Fest einige Änderungen vor.

Um die Besucherspitzen etwas zu brechen, gab es in diesem Jahr drei statt nur zwei Feuerwerke - zu verschiedenen Klängen. Rund 80'000 Raketen malten am Freitag- und am Samstagabend farbige Kunstwerke in den Nachthimmel.

Startschuss zum Züri Fäscht

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Vor dem Opernhaus eröffnet Stadtpräsidentin Corine Mauch das grösste Volksfest der Schweiz. Was erwartet sie vom Anlass? Und worauf freut sie sich am meisten?

Sexuelle Belästigung

Auch aus polizeilicher Sicht verlief das Züri Fäscht 2016 ohne grösseren Zwischenfälle. Am meisten zu tun gab es für die Einsatzkräfte jeweils nach Mitternacht - wenn schon viel Alkohol geflossen war. Bei zahlreichen Schlägereien mussten sie eingreifen. Es gab auch mehrere Anzeigen wegen sexueller Belästigung.

Die Kantonspolizei verhaftete bis am Sonntagmorgen insgesamt 13 Männer und eine Frau - grösstenteils wegen Trunkenheit. Die Stadtpolizei nahm sieben Personen fest, sprach mehrere Wegweisungen aus und registrierte zahlreiche Lärmklagen wegen der Feuerwerke.

Schutz& Rettung betreute in den beiden Festnächten rund 420 Patientinnen und Patienten, wie es auf Anfrage hiess. 67 Personen mussten zur weiteren Behandlung oder Abklärung ins Spital. Übermässiger Alkoholkonsum oder Schnittwunden an den Füssen gehörten zu den häufigsten Behandlungsgründen.

Am gravierendsten verletzte sich ein 20-jähriger Mann in der Nacht auf Sonntag, als er aus noch ungeklärten Gründen von der Lindenhofbrücke sieben Meter in die Tiefe stürzte.

Züri Fäscht: Schwindelfreie Slackline-Show über der Limmat

Züri Fäscht: Schwindelfreie Slackline-Show über der Limmat

Zürich - 1.7.16 - Am Freitagabend startet das legendäre Züri Fäscht. Das Volksfest bietet Feststimmung und zahlreiche Shows. Ein Highlight ist die Slackline-Show des Sportlers Samuel Volery über der Limmat.

Das sind die Highlights des Züri Fäscht

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