Das Passagierschiff musste nicht abgeschleppt werden, wie es bei der Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft (ZSG) am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda hiess. Wie hoch der Schaden am Schiff ist, wird derzeit noch untersucht.

Die Unfallursache ist gemäss Kantonspolizei Zürich ebenfalls noch nicht bekannt. Sie führt zusammen mit der Staatsanwaltschaft See/Oberland die Untersuchungen durch.

Die "MS Albis" ist am Mittwochmittag bei der Anlegestelle Küsnacht in den Steg geprallt. Dabei wurden drei Passagiere schwer verletzt, sieben leicht. Sie wurden ins Spital gebracht. Ein Mitarbeiter, der zum Zeitpunkt des Unfalls in der Küche tätig war, musste wegen schweren Verbrennungen mit der Rega ins Spital geflogen werden.

Rund ein Dutzend weitere Passagiere und Besatzungsmitglieder erlitten kleine Blessuren wie Schürfungen. Sie wurden vor Ort versorgt. An Bord des Schiffes befanden sich gemäss Angaben der Kantonspolizei Zürich zum Unfallzeitpunkt etwa 60 Passagiere.