Neben den gängigen Booten liessen sich an diesem Wochenende auch Einhörner, Melonen und Kakteen in der Limmat bei Dietikon sichten. Die meisten Böötler starteten in der Stadt Zürich – etwa vom Limmatplatz oder der Werdinsel. Thomas Schmidheiny ist Koch aus Zürich. Bei seiner Arbeit gebe es genug Hektik, beim Böötle nehme er es gerne gemütlich. Er hatte vier Stunden Fahrtzeit gehabt. «Ich spiele auch mit dem Gedanken, im Winter bei Schnee Boot zu fahren – und zwar mit Raclette und Fondue», so Schmidheiny.


Das Wasser sei angenehme 20 Grad und die Strömung langsam, weil der Wasserstand tief sei, so eine Schwimmerin, die von Glanzenberg bis zur Nötzliwiese geschwommen war. «Uns ist aufgefallen, dass es dieses Jahr einige Baustellen hat und im Fluss rund 15 Fahrräder, darunter einige O-Bikes, schwimmen», sagte Ivo Schmid aus Zürich, der zusammen mit Vincent Pomi trotz diesen Beobachtungen gute Gespräche auf der Limmat führte.

Jeden Tag auf der Wiese

Auf der Nötzliwiese kamen nach der Mittagszeit immer mehr Böötler an. «Die Stimmung ist lässig hier», sagte Berta Schenker vom Altersheim Senevita. Bei gutem Wetter komme sie täglich für rund zwei Stunden hierher.
Extra mit dem Fahrrad entlang der Limmat gefahren sind Lisbeth und Hans Meier. «Ich bin etwas enttäuscht, dass diesen Samstag nicht so viel Betrieb und Gedränge herrschte wie letzten Sonntag», sagte Lisbeth Meier. Für das Ehepaar sind die Böötler ein Spektakel.

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