Das Komitee wertet die hohe Zahl der Unterschriften "als klares Zeichen der Bevölkerung für den Erhalt eines vielfältigen Waren- und Dienstleistungsangebotes sowie der Arbeitsplätze in Zürich", wie es in einer Mitteilung heisst. Auch wolle sich die Bevölkerung die Wahl des Verkehrsmittels nicht vorschreiben lassen.

Seit 1994 kostet das Parkieren auf den städtischen Strassenparkplätzen in der Innenstadt gleich viel: 50 Rappen für eine halbe Stunde und zwei Franken für eine Stunde. Zum Vergleich: Für eine halbe Stunde im Parkhaus neben dem Opernhaus zahlt man zwei Franken, eine Stunde schlägt mit vier Franken zu Buche.

Nun möchte die Stadt die Tarife erhöhen. Das Parlament entschied sich im März für den von der gemeinderätlichen Spezialkommission ausgearbeiteten Kompromiss.

Über diesen Kompromiss bei den Park- und Parkuhrkontrollgebühren zeigten sich alle Parteien im Zürcher Gemeinderat erfreut - ausser die SVP. Sie unterstützt denn auch das Referendum. Die Rolle der FDP ist zwiespältig: Im Rat sprach sie sich klar für den Kompromiss aus, einige ehemalige FDP-Gemeinderäte sitzen nun allerdings im Referendums-Komitee.