Laut SVP-Kantonsrätin Anita Borer würde eine solche Abstimmung den Lehrplan demokratisch legitimieren. Er sei die Grundlage für den Schulunterricht und deshalb von grosser Bedeutung. Eine demokratische Mitbestimmung sei aus diesem Grund unabdingbar.

Andri Silberschmidt, Präsident der Jungfreisinnigen, kritisierte eine übereifrige "Reformitis". Weder HarmoS noch der Bildungsartikel schrieben vor, dass alle Kantone den gleichen Lehrplan haben sollten. Die gut gemeinte Vereinheitlichung der Wissensziele werde mittlerweile machtpolitisch ausgenutzt: Die Bildungspolitik der Kantone solle beeinflusst werden.