85 Prozent der Zürcherinnen und Zürcher schätzen ihre Gesundheit allgemein betrachtet als gut bis sehr gut ein. Rund 80 Prozent sind "meistens bis immer glücklich, gelassen und ausgeglichen".

Etwa 30 Prozent aller Zürcher Frauen ab 15 Jahren leiden an starken körperlichen Beschwerden wie Kopf- und Rückenschmerzen, Schlafstörungen oder Schwächegefühle. Männer im Kanton Zürich sind nicht einmal halb so häufig davon betroffen.

Die mittlere Lebenserwartung im Kanton Zürich liegt bei den Frauen bei über 84 Jahren und bei den Männern bei fast 81 Jahren. Mehr Zürcherinnen (83 Prozent) achten auf ihre Ernährung als Zürcher (70 Prozent). Knapp vier Prozent der Zürcher Bevölkerung trinkt so viel Alkohol, dass dies ein mittleres bis hohes Gesundheitsrisiko darstellt.

Gesundheitliche Risikogruppen sind gemäss Gesundheitsbericht pubertierende Mädchen, Männer unter 30 und Männer ab 45 Jahren. Mädchen in der Pubertät leiden häufig unter Angststörungen und depressiven Verstimmungen und klagen über Schmerzen jeglicher Art sowie Schulstress.

Die beiden männlichen Risikogruppen haben gemäss Mitteilung einen "problematischen Suchtmittelkonsum" und ein "ungünstiges Gesundheitsverhalten", sie seien deshalb eine wichtige Zielgruppe für Präventionsmassnahmen.

Mehr Bewegung, weniger Tabak

Die Zürcherinnen und Zürcher bewegen sich immer mehr: So hat sich der Anteil von körperlich aktiven Personen im Kanton Zürich von 64,3 auf 74,8 Prozent erhöht. Der Anteil der Nichtraucherinnen und Nichtraucher nahm innert 20 Jahren von 69,3 auf 74,2 Prozent zu.

Das Institut für Epidemologie, Biostatistik und Prävention der Universität Zürich hat im Auftrag der Gesundheitsdirektion Kanton Zürich einen zweibändigen Zürcher Gesundheitsbericht herausgegeben.