Urdorf

Früh übt sich, wer ein Profi auf dem Eis werden will

Auf der Kunsteisbahn Weihermatt lernen die Kinder bereits im zarten Alter von drei Jahren, wie man auf den Kufen steht.

Ein junges Mädchen nimmt Anlauf, geht in die Knie und setzt zu einer Pirouette an. Immer wieder dreht sie sich im Kreis, bis sie zum Stehen kommt. Diese Szene spielt sich auf der Kunsteisbahn in Urdorf ab, wo Trainerin Marie-Claude Hartmann von der Eislaufschule Hartmann am Mittwochnachmittag mit ihren Schülerinnen und Schülern trainiert. Zusammen mit ihrem Ehemann Ulrich Hartmann und der Trainerin Michelle Hofer unterrichten sie über 80 Kinder und Jugendliche.

Am Training können bereits Kinder ab drei Jahren teilnehmen. Hartmann lehrt aber auch Erwachsenen Sprünge und Pirouetten. «Wir bringen unseren Schülern alles bei», sagt sie. Auch die Vorbereitung auf Wettkämpfe gehört zu ihrem Beruf. Für die Kleinen gibt es den sogenannten «Sternli-Test». Die grösseren Schülerinnen lernen verschiedene Figuren und studieren zu Musikstücken ihre eigenen Küren ein. Knaben unterrichtet sie weniger häufig. Diese interessierten sich eher für Eishockey als für Eiskunstlauf, sagt sie.

Der nächste Wettkampf, die Urdorf Kürkonkurrenz, wird am 25. Januar auf der Kunsteisbahn Weihermatt ausgetragen. Daran nehmen auch einige von Hartmanns Schülerinnen teil. Deshalb gilt es nun auch wieder: Anlauf nehmen, in die Knie und drehen.

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