Dietikon

Fackelabfahrt in der Nacht – Schneespass am tiefstgelegenen Skilift

Die Stadt Dietikon organisierte am Freitagabend ein Nachtskifahren beim kleinen Skilift Röhrenmoos und stiess damit bei der Bevölkerung auf grossen Zuspruch. Der spezielle Anlass vor dem eigenen Hausberg war ein voller Erfolg.

Die Freude war gross, als rund fünfundzwanzig helle Fackeln an diesem Freitagabend oben beim Skilift Röhrenmoos in Dietikon aufleuchteten. Nach einem lauten Knall setzte sich die Schlange aus kleinen Lichtpunkten jubelnd in Bewegung. Sehr gute Skifahrer waren für den krönenden Abschluss gesucht, um das erste Nachtskifahren beim tiefgelegenen Skilift zu zelebrieren.

Restlos alle brennenden Stäbe wurden verteilt - so gross war die Nachfrage und die Anzahl der Besucher, die für die feurige Abfahrt bei eisigen Minustemperaturen bis um 20 Uhr geblieben sind.

Skilift Dietikon

Skilift Dietikon

Fackelabfahrt

Ebenfalls mit einer Fackel in der Hand fuhr der neunjährige Lucas Lucchinetti aus Dietikon die rund 180 Meter lange Piste hinunter: «Das war sehr schön und richtig gut», sagte er nach der kleinen Abfahrt.

«Ein Nachtskifahren gab es hier noch nie», freute sich Erika Rüegsegger über den gelungenen Anlass.  Seit vierzig Jahren wohnt sie zusammen mit ihrem Mann Andi Rüegsegger in Bergdietikon: «Wir kamen oft mit unseren Kindern hierher, aber ein so gutes Schneeverhältnis wie in diesem Jahr - das ist sehr lange her», meinte er.

Dietiker Hausberg

In der Tat gab es in den vergangenen 45 Jahren noch nie einen solchen Winterabend vor dem Dietiker Hausberg. «Wir dachten schon seit ein paar Jahren darüber nach, dass wir so etwas organisieren wollen, wenn das Wetter stabil bleibt und die Voraussetzungen gegeben sind», meinte Armin Strässle Leiter der Abteilung Jugend und Freizeit der Stadt Dietikon. «In diesem Jahr war es soweit und der Zivilschutz lieferte die entsprechende Beleuchtung für die Piste», lobte er die Zusammenarbeit.  

Für etwas weniger kalte Füsse und Wärme sorgten kleine Feuerstellen sowie die reichlich warme Verpflegung. «Die Suppe war sehr lecker», sagte die siebenjährige Maja, die sich nach der dritten Abfahrt auf einem der aufgestellten Strohballen setzte. Ihr Bruder sei vor zwei Tagen hier gewesen und heute sei sie an der Reihe. Ein solches Ereignis vor der eigenen Haustüre müsse man nutzen, sagte ihr Vater Bastian Bukatz.

Der spezielle Abend war ein voller Erfolg. Davon zeugte die grosse Anzahl Besucher, die jubelnden Erwachsenen und die vielen leuchtenden Augen der Kinder, die mit ihren Schlitten und Skiern den Hang hinuntersausten.

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