Es war ein Geduldsspiel, bis das Schiedsrichterduo sich dazu durchrang, das Match in Urdorf abzubrechen.

Gemäss Eismeister Hans Kaeser war es nicht möglich, die gebrochene Stelle innert nützlicher Frist zu reparieren. Seiner Ansicht nach ist neben den hohen Temperaturen insbesondere der warme Wind der Grund dafür.

Schon der Beginn der Partie musste um rund 20 Minuten nach hinten verschoben werden, weil das Eis nach der Reinigung sehr langsam trocknete. «In Zukunft beginnen wir nicht vor 1. November mit Eis hier!», sagte Kaeser, halb bitter, halb im Scherz.

Für den EHCU war diese Meldung ein Glück. Die Limmattaler lagen zum Zeitpunkt des Abbruchs gegen das in Reichweite liegende Bassersdorf mit 0:2 im Rückstand und machten nicht den Eindruck, das Ruder herumreissen zu können.