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Einfachere Sprache und höhere Wahlbeteiligung: Kanton Zürich will enger mit Muslimen zusammenarbeiten

Der Kanton Zürich möchte unter anderem besser mit der muslimischen Gemeinschaft zusammenarbeiten. (Symbolbild)

Der Kanton Zürich möchte unter anderem besser mit der muslimischen Gemeinschaft zusammenarbeiten. (Symbolbild)

Es geht darum, die Gemeinschaft, den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu stärken. Im Kontext des Programms «Teilhabe» sollen dabei auch die Muslime besser integriert werden.

(sda) Der Zürcher Regierungsrat will im Rahmen des Programms «Teilhabe» die Zusammenarbeit mit der muslimischen und christlich orthodoxen Gemeinschaft stärken. Zudem möchte er untersuchen lassen, warum Jugendliche und junge Erwachsene bei Abstimmungen und Wahlen tendenziell untervertreten sind.

Auch soll die Verwaltung zugänglicher gestaltet werden, etwa durch die Verwendung von einfacherer Sprache oder digitaler Angebote. Verschiedene Verwaltungseinheiten sind ausserdem angehalten, sich untereinander auszutauschen. Das Programm soll sowohl die «aktive Partizipation» als auch das «passive Einbezogensein» möglichst Vieler ins gesellschaftliche Geschehen stärken, wie der Zürcher Regierungsrat am Donnerstag mitteilte.

Konkret will der Kanton die Vereinigung der Islamischen Organisationen in Zürich (VIOZ) als zuverlässigen Ansprechpartner etablieren. Die christlich Orthodoxen unterstützt er durch Hilfe bei der Professionalisierung der Strukturen der Römisch-katholische Körperschaft. Aus der Analyse der Stimmbeteiligung der Jungen sollen Empfehlungen zur Förderung der politischen Beteiligung dieser Gruppe abgeleitet werden.

Das Programm «Teilhabe» stützt sich auf zwei kantonale Legislaturziele 2019-2023, wonach der Staat verstärkt zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beizutragen hat. Auftraggeber des Programms ist der Regierungsrat, die Direktion der Justiz und des Innern ist für die Umsetzung verantwortlich. Das Programm läuft bis Ende 2022.

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