Schlieren

Die Tiere der Arche Noah wurden wieder zum Leben erweckt

Holzschiffe und ausgeschnittene Tierspuren zieren die Tische: Der Musikverein Harmonie erweckte an seinem Galakonzert die Tiere der Arche Noah zum Leben.

Im ausverkauften Salmensaal zieren Holzschiffe und ausgeschnittene Tierspuren die Tische: Schon die Dekoration weist auf die biblische Genesis-Geschichte der Arche Noah hin, die der Schlieremer Schauspieler und Moderator Rolf Sommer äusserst amüsant und anschaulich erzählen wird, bevor sich die rund sechzig Musikerinnen und Musiker des Musikvereins Harmonie Schlieren auf die Bühne begeben. Mit ihrem «Kapitän» Tobias Zwyer erzählten sie an ihrem Galakonzert am Samstagabend musikalisch von Katzen, Schwänen, keifenden Ochsen, von Eseln, diebischen Elstern, Bierbakterien und vielem anderem Getier.

Licht und Nebel begleiten Reise

Souverän steuerte der Schiffsführer die hölzerne Barke mit dem quirligen Zoo zweimal drei Viertelstunden auswendig und ohne Kommandopult durch die stürmische See. Und ab und zu machte die Crew Halt an traumhaften Orten an Land, wo sie zum Beispiel musikalisch der legendären Fernsehserie «Muppet Show» oder der Marionetten-Science-Fiction-Serie «Thunderbirds» huldigten. Mit grandiosen Licht-, Bild- und Nebeleffekten sorgte Thomas Conte am Mischpult für eine höchst kreative Bühnenshow.

Die Querflöten- und Piccolospielerin Sandra Thoma war nach dem Galakonzert sehr zufrieden. «Als Mitglied der Musikkommission gefiel mir eigentlich das ganze Programm, weil jedes Stück seinen Reiz hatte», sagte sie. Dirigent Tobias Zwyer, der selber Tuba spielt und in Luzern wohnt, dirigiert den Schlieremer Musikverein seit zwei Jahren. «Das Dirigat bereitet mir sehr viel Freude», so Zwyer.

Das habe man der Musik auch angemerkt, meinte der Schlieremer Werner Fisler, der sich vom Abend restlos begeistert zeigte: «Der Musikverein hat in den vergangenen zwei Jahren mit dem neuen Dirigenten riesige Fortschritte gemacht.» Bei diesem schwungvollen Konzert seien die Musikerinnen und Musiker fest herausgefordert gewesen. Doch: «Der Dirigent Tobias Zwyer meisterte diese Herausforderung und auch die amüsante Moderation gefiel mir sehr gut», so Fisler. Auch Edna Luginbühl aus Urdorf gefiel das Konzert. Sie bilanzierte kurz und bündig: «Das diesjährige Galakonzert war kreativ, zeigte tolle Musik und eine super Lichtshow.»

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