Ende 2016 sollten auf dem Liniennetz der VBZ 70 neue Niederflurtrams fahren. Mit den neuen Trams wollen die VBZ ihre Fahrzeuge ohne Niederflureinstieg ersetzen.

Für die neuen Trams haben die VBZ eine öffentliche Ausschreibung durchgeführt, wie die VBZ am Freitag mitteilten. Die Resultate der Auswertung liegen den VBZ seit Oktober 2013 vor und wurden dem ZVV vorgelegt.

Im Januar 2014 stellten die VBZ das notwendige Kostengutsprachegesuch an den Verkehrsrat. Dabei geht es um einen "mittleren dreistelligen Millionenbetrag", wie VBZ-Mediensprecher Andreas Uhl auf Anfrage sagte.

Der Verkehrsrat entschied, dass eine Zweitmeinung von Fachexperten eingeholt werden müsse. Die Fachexperten sollten Einsicht in sämtliche Offertunterlagen erhalten. Mehrere Anbieter hatten aber keine Zustimmung zur Einsicht der Unterlagen gegeben. Eine Zweitmeinung konnte deshalb nicht eingeholt werden.

Der Verkehrsrat lehnte das Kostengutsprachegesuch der VBZ an seiner letzten Sitzung ab, wie es weiter heisst. Ein Vergabeentscheid für neue Fahrzeuge sei deshalb nicht möglich.

Die VBZ haben nun beim Regierungsrat Rekurs eingereicht. Die VBZ sind der Auffassung, dass sie "ein rechtlich einwandfreies Submissionsverfahren nach den staatsvertraglichen und kantonalen Vorgaben" durchgeführt haben.