Das Finale und damit der Kampf um die letzte Rose rückt immer näher. Noch sechs Kandidaten befinden sich im Rennen und jeder ist sich sicher: Diese Frau muss ich haben.

Allen voran reisst Macho Claudio aus Bern überhebliche Sprüche. Seit Wochen ist er felsenfest davon überzeugt, der Auserwählte der Bachelorette zu sein. Der Mann, der das beste Gesamtpaket unter den Kandidaten anzubieten hat. Als Lifestyleberater muss er schliesslich auch ganz genau wissen, was guten Eindruck hinterlässt.

«Ein Tschinggeli, der sich schminkt», findet Sid und erklärt Zaklina, er sehe ihn nicht an ihrer Seite.

Machosprüche kommen schlecht an

Die Tage, in denen Claudio sie mit italienischem Charme verzaubern und tiefblauen Augen in seinen Bann ziehen kann, scheinen gezählt. Denn das gemeinsame Barbecue-Date verläuft alles andere als rosig. «Ich lasse mich nicht unter Druck setzen», gibt Zaklina glasklar zu verstehen, als der 42-Jährige sie mit immer forscher werdenden Fragen bedrängt. Warum erhalte er nicht, was die anderen Kandidaten sich bereits geholt haben – namentlich einen Kuss – will er wissen.

Als die Bachelorette schlussendlich fluchtartig das Date verlässt, bleibt der forsche Charmeur perplex zurück. Zuvor war er sich noch so sicher, dass er sie mit gutem Aussehen und erfahrenem Grilltalent beeindrucken könne.

Am Ende wird er für seine Machosprüche abgestraft: Ohne Rose geht für ihn das Abenteuer zu Ende. Nichtdestotrotz bleibt Claudio überzeugt: «Der Sieger wird nur eine Figur sein. Wenn sie am Ende nach Hause kommt, werde ich sie mir packen und sie wird mir gehören. Cheers.»

Drei Schönlinge für Zaklina

Zaklinas Entscheidung in der Nacht der Rosen überrascht wenig: Die jungen Schönlinge bleiben im Spiel, für die alten Eisen besteht keine Verwendung mehr. Der sensible Simon, mit dem die Bachelorette in der Sendung kusstechnisch entjungfert wurde, erhält die erste Rose.

Die zweite Rose geht an den stillen Ostschweizer Michael, der Zaklina in letzter Sekunde von seinen ehrbaren Absichten überzeugen konnte - die restlichen Kandidaten liessen keine Möglichkeit aus, um ihn schlecht zu machen.

Oliver, der seit seinem Autounfall in jungen Jahren nicht nur nach aussen hin Narben trägt, wird zum dritten Sieger im Bunde gekürt. Hat er sie mit Sprüchen wie «Du vibrierst wie ein Handy» oder «Guck, ich bin ein Gummibär – nur für dich» um den Finger gewickelt? Neckisch zwinkert er ihr zu, nachdem er seine Rose entgegengenommen hat. Und dann gleich nochmal, für den Fall, dass sie es übersehen hat – oder weil doppelt eifach besser hält.