Urdorf überzeugte im Startdrittel mit Qualitäten, die man lange vermisst hatte: Gradlinigkeit und Kaltschnäuzigkeit.

Nach einem Pfostenschuss Chiassos gelang Otypka der Führungstreffer (8.), zwei Minuten später erhöhte Claudio Kunz nach einem herrlichen Pass von André Müller.

Die beiden ZSC-Elite-Spieler waren die überragenden Figuren. Nach exakt 11 Minuten traf Müller gar in Unterzahl auf Zuspiel von Kunz zum 3:0-Drittelsresultat.

In diesem Stil ging es weiter. Die Tessiner wirkten lustlos – Urdorf war hellwach. Zur Spielmitte stand es bereits 5:0, Kuoni und erneut Müller hatten getroffen.

Urdorfs fünftes Tor durch André Müller

Urdorfs fünftes Tor durch André Müller

 

Und als Müller in der 42. Minute zum 6:1 traf, war der Sieg zum Greifen nah. Die Gäste kamen zwar noch auf 6:4 heran (57.), doch die Zeit lief ihnen schliesslich davon.

Die während 40 Minuten nahezu fehlerlosen Limmattaler gewannen über alles gesehen hochverdient. Weil Küssnacht am Rigi gegen Illnau-Effretikon verlor, steht Urdorf vor der letzten Qualifikationsrunde nicht mehr am Tabellenende.