Den Urdorfern glückte ein Traumstart. Nach nur 75 Sekunden erzielte Claudio Kunz das 1:0. Der Leihspieler der ZSC Lions ging damit im teaminternen Topskorerduell mit Tobias Landis in Führung (4 Tore, 5 Assists).

Die Freude darüber währte nicht besonders lang. In der 11. Minute glichen die Luzerner mittels eines Powerplaytreffers aus. 

Der Mittelabschnitt war nicht besonders ereignisreich, zwei Minuten hatten es allerdings in sich: Michel Kunz erzielte nach 27:48 Minuten die neuerliche Führung für Urdorf, 59 Sekunden später fiel der Ausgleich zum 2:2, ehe nur 36 Sekunden danach Marc Bender das 3:2 glückte. 

EHC Urdorf: Das zweite Gegentor gegen Luzern

EHC Urdorf: Das zweite Gegentor gegen Luzern

Der dritte Saisontreffer des vom Verteidiger zum Stürmer umfunktionierten Akteurs wurde von Tobias Landis eingeleitet, dem damit auch der neunte Skorerpunkt gutgeschrieben wurde.

Starkes Powerplay

Im Schlussabschnitt sorgte zunächst eine hässliche Szene für Aufsehen. Urdorfs André Müller traf einen Gegenspieler bei einem Check unbeabsichtigt am Kopf und wurde vorzeitig zum Duschen geschickt.

Im folgende fünfminütigen Unterzahlspiel brillierte Urdorf-Keeper Florian Wassmer, bis er kurz vor Ablauf des Powerplays doch noch bezwungen wurde (49.).

In der Folge wogte die Partie hin und her. Trotzdem waren nur selten Emotionen auszumachen. Das zahlte sich für die Limmattaler aus. Die Luzerner kassierten zwei Strafen, die von Serge Haas und Michel Kunz zum den Treffern vier und fünf ausgenutzt wurden.

Weil Bassersdorf in Chiasso unterlag, beträgt der Rückstand der Urdorfer - bei einem Match weniger - auf die Unterländer und einen Playoffplatz nur noch zwei Punkte.

Apropos: Die 10 Zähler nach ebenso vielen Partien sind exakt gleich viel wie nach 22 Begegnungen in der vergangenen Spielzeit.

Einmal mehr zeigte sich die Abhängigkeit von den wirbligen Elitejunioren. Doch auch das Stammkollektiv hatte seinen Anteil an diesem Erfolg.

Die Akteure zeigten sich im Gegensatz zum Auftritt in der Vorwoche in Chiasso (0:6) weit konzentrierter und begingen keine vergleichbar groben Schnitzer. Kurzum: Es war ein Erfolg des Willens.

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