Black-Stars-Cup 2015

Nachwuchsspieler fielen durch Reife auf - Basler U21 holte souverän den Sieg

Die U21-Kicker des FC Basel zeigten beim Black-Stars-Cup 2015, dass sie die höchste Ligazugehörigkeit aller teilnehmenden Teams haben. Mit vier Siegen krönten sie sich zum Gewinner.

Gleich mit 5:1 besiegte Basel die Black Stars beim gestrigen Abschlussspiel des Turniers, während die Old Boys Wangen bei Olten bezwangen und sich Platz zwei sicherten. Somit widerspiegelt die Tabelle des Cups auch die Ligazugehörigkeit, folgten doch die Black Stars und Wangen auf den Rängen drei und vier, während Concordia Basel aus der 2. Liga interregional das Schlusslicht bildet. «Das Turnier war für uns sehr wertvoll, weil wir ein grosses Kader haben und viele Spieler einsetzen konnten», erklärte Siegercoach Thomas Häberli.

Da die Qualifikation des Fanionteams für die Champions League über die Teilnahme zur Uefa Youth League entscheidet, muss Häberli sein Kader vorerst zusammenhalten, «denn diese englischen Wochen sind kräftezehrend.» Beim gestrigen Auftritt überzeugte unter anderem Cedric Itten mit drei Treffern. Itten hat bereits in dieser Vorbereitung in der ersten Mannschaft geschnuppert.

Sollte der FCB solche Spieler nicht in die Challenge League ausleihen? Häberli verneint: «Grundsätzlich muss sich ein Spieler in der Promotion League abheben. Wenn dies der Fall ist, sollte entweder der Sprung ins «eins» oder eine Leihe direkt in die Super League möglich sein, ohne zuvor den Zwischenschritt zu machen.»

Tabakovic als Gast

Nicht mehr als Heimtrainer, sondern als Gast auf dem Buschweilerhof anzutreffen war Samir Tabakovic. Nach fast vier Jahren bei «Black» ist er nun eine Liga höher bei den Old Boys tätig. Auch er weist auf die Nützlichkeit eines solchen Turnieres hin, «allerdings fehlten mir ferien- und verletzungshalber viele Spieler, was angesichts der schon so kurzen Vorbereitungszeit schade ist». Die Old Boys können dennoch mit dem Turnierverlauf zufrieden sein (drei Siege in vier Spielen) und haben mit Offensivspieler Mergim Ahmeti, der gestern mit einem schönen Solo den 3:1-Schlussstand erzielte, einen starken Offensivallrounder verpflichtet.

«Immerhin viele Zuschauer»

Für die Gastgeber war das Heimturnier anstrengend, denn die Black Stars spielten innerhalb dieser zwei Wochen noch an einem anderen Cup in Südbaden. Das Ziel dieser Saison bleiben die Aufstiegsspiele. Vom Kader her ist das sicher möglich.

Mit Florian Hengel, Mickaël Rodriguez und Marc Troller hat man im Sturm genügend Alternativen, und Sportchef Peter Faé ist auch während der Saison immer für einen überraschenden Transfer gut. Gross über das Spiel sprechen mochte Faé nicht, auf die Frage nach den über 300 Zuschauern am gestrigen Nachmittag meinte er: «Immerhin das ist gut.»

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