Justiz

Tötungsdelikt von Moutier soll vorsätzliche Tötung gewesen sein

Luftaufnahme von Moutier, wo Anfang 2019 der tödliche Streit zwischen Chinesen ausgetragen wurde.

Luftaufnahme von Moutier, wo Anfang 2019 der tödliche Streit zwischen Chinesen ausgetragen wurde.

Der Chinese, welcher Anfang 2019 in Moutier BE im Streit einen Landsmann erstochen haben soll, wird der vorsätzlichen Tötung angeklagt. Das hat die Regionale Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland entschieden.

Wie sie am Donnerstag mitteilte, hat sie bei der Aussenstelle Moutier des Regionalgerichts Berner Jura-Seeland Anklage erhoben. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Tatverdächtige das Opfer mit einem Küchenmesser tötete, nachdem der Mann vom Opfer ins Gesicht geschlagen worden sei.

Dem Beschuldigten werden zudem Verstösse gegen das Ausländer- und Integrationsgesetz zur Last gelegt. Er soll sich seit mehreren Jahren illegal in der Schweiz aufgehalten und ohne Erlaubnis in verschiedenen Restaurants gearbeitet haben.

Die Berner Justiz führt weitere Ermittlungen in diesem Fall. Sie will klären, wie der 32-jährige Beschuldigte und andere Angestellte chinesischer Nationalität in die Schweiz gelangten und ohne Bewilligungen in verschiedenen Restaurants arbeiten konnten.

Festgenommen wurden nach der Tat in der Nacht vom 3. auf den 4. Januar vier Personen, alles Chinesen. Ihnen allen warf die Staatsanwaltschaft damals vor, sich illegal in der Schweiz aufzuhalten respektive gegen das Ausländergesetz verstossen zu haben.

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