Uri

Fünf Verletzte nach Unfall mit Wohnmobil im Gotthardtunnel

Unfall im Gotthard-Strassentunnel: Kollision fordert fünf Verletzte

Unfall im Gotthard-Strassentunnel: Kollision fordert fünf Verletzte.

Ein Personenwagen ist mit einem Wohnmobil und einem Lieferwagen zusammengestossen. Es gab fünf Verletzte.

Am Montagnachmittag, kurz nach 13.45 Uhr, ereignete sich eine heftige Kollision im Gotthardtunnel. Der Fahrer eines Autos mit niederländischen Kontrollschildern war in Fahrtrichtung Nord unterwegs. Aus derzeit unbekannten Gründen kam das Fahrzeug rund 1,5 Kilometer vor dem Tunnelnordportal in Göschenen über die doppelte Sicherheitslinie auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem korrekt entgegenkommenden Wohnmobil mit ebenfalls niederländischen Kontrollschildern.

Wie Gusti Planzer, Mediensprecher der Kantonspolizei Uri, auf Anfrage unserer Zeitung erklärt, sei noch nicht klar, ob die Fahrzeuge frontal oder seitlich zusammengestossen sind.

Verletzungen sind leicht bis erheblich

Anschliessend kollidierte das Auto mit einem Lieferwagen mit Zürcher Kontrollschildern, welcher auf der Gegenfahrbahn in Fahrtrichtung Süd unterwegs war. Beim Unfall wurden fünf Personen leicht bis erheblich verletzt. Laut dem Mediensprecher der Kantonspolizei Uri befanden sich davon vier Personen im unfallverursachenden Fahrzeug. Die andere verletzte Person sass im Lieferwagen. Alle wurden mit den Rettungsdiensten beziehungsweise der Rega in ein ausserkantonales Spital überflogen. Es entstand Sachschaden in unbekannter Höhe. Der genaue Unfallhergang ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Gemäss Gusti Planzer werden wohl die Videoaufnahmen der im Tunnel installierten Kameras Aufschluss über die Unfallursache geben.

Der Gotthardtunnel blieb für Rettungs- und Aufräumarbeiten sowie für die Instandstellung von beschädigten Tunneleinrichtungen bis um 18 Uhr gesperrt. Im Einsatz standen die Rega, der Rettungsdienst Tre Valli Soccorso, der Rettungsdienst Uri, die Schadenwehr Gotthard, private Abschleppdienste sowie die Kantonspolizeien Tessin und Uri.

Der Verkehr staut sich.

Der Verkehr staut sich.

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(pd/pz)

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