Putsch in Burma

Kevin Capellini
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Demonstranten auf den Strassen fordern die sofortige Freilassung ihrer Regierungschefin Aung San Suu Kyi.
Diese rief die Bevölkerung dazu auf, den Putsch nicht zu akzeptieren.
Beinahe seit der Unabhängigkeit des Landes wird der Staat diktatorisch von der Armee geführt.
Zwar gab es unter der Regierungszeit von Aung San Suu Kyi leichte demokratische Strömungen...
... die eigentliche Kontrolle hatte jedoch immer das Militär.
Dieses besetzte während des Putschs wichtige staatliche Institutionen.
Im ganzen Land kam es am Montag zu grossen Aufgeboten der Polizei und der Armee.
So riegelten Sicherheitskräfte etwa die burmesische Hauptstadt Naypyidaw ab.
Soldaten errichteten Strassensperren auf der Zufahrtsstrasse zum Parlament.
Die Hauptstadt wurde komplett abgeriegelt.
In der Bevölkerung sorgte dies für Entsetzen und Unmut.
Sie fordern, dass das Militär die Macht wieder abgibt und Aung San Suu Kyi wieder freigelassen wird.