Und ein weiterer Leistungsausweis: 14 dieser 21 Meisterschaftsspiele beendete die Truppe von Trainer  Dariusz „Darek“ Skrzypczak ohne Gegentor!  „Nachdem wir so viel erreicht haben, wollen wir in den Aufstiegsspielen noch mehr erreichen“, gibt der polnische Trainer vor der letzten Runde in Bassecourt ein klares Ziel vor.

Auch Skrzypczak persönlich schwebt im Hoch. Am 5. März 2018 legte er in Warschau seine letzten Prüfungen ab und ist jetzt im Besitz der Trainer-UEFA-PRO-Lizenz. „Im Moment passt alles“, sagt der 50-Jährige.

Penaltypfiff blieb aus

Nach vorsichtig gestalteten Startminuten gegen ein offensives Schötz nahm das Geschehen ab der elften Minute Fahrt auf. Schrittwiesers Solo wurde im Gästestrafraum von Innenverteidiger Kälin abrupt gestoppt.

Die Pfeife des Schiedsrichters blieb jedoch stumm. Anschliessend zwang Stauffer den Luzerner Hüter Stadelmann zu einer Abwehr und mit diesem Eckball verpasste Waylon Grosjean mit dem Kopf nur ganz knapp (14.).

Schötz ebenfalls offensiv

Die Zentralschweizer waren gekommen, um mitzuspielen. Die Platzherren setzten auf spielerische Mittel. Mit Kombinationen suchten sie den Durchbruch durch die gut stehende Gästeabwehr. Eine gelungene Kombination trug in der 27. Minute erstmals Früchte.

Stauffer spielte links Arifi an, der nach rechts zu Bisevac weiterleitete. Die Startsturmspitze brauchte nur noch zu vollenden – 1:0. Die Stadionelf behielt die Übersicht. Bis zum Seitenwechsel konnte die Führung problemlos verwaltet werden.

Jeffrey Grosjeans Faustabwehren

Zwei besten Ausgleichsmöglichkeiten der Luzerner verhinderte Jeffrey Grosjean mit Faustabwehren den Erfolg: einen Zenger-Freistoss aus 25 Metern (60.) und einen Gashi-Direktversuch aus der Distanz (65.). Diese beiden Warnsignale lösten eine Reaktion der Einheimischen aus. Kämpferisch und tempomässig legten sie zu.

Zunächst fehlte es an der Präzision. In der 77. Minute übernahm Du Buisson links einen Querpass des rechten Aussenläufers Henzi. Auf dessen Zurufen flankte der Captain zu Veronica. Dieser lief in diesen Ball und erhöhte mit dem Kopf herrlich auf 2:0. „Wir dürfen nun nicht überheblich werden, sondern am Boden bleiben und die Konzentration hoch halten“, will Skrzypczak in der kommenden Regenerationsphase speziell die Präzision verbessern.