Erste Winterwanderung, Mittwoch, 13. Februar 2019 

Heute war ein Tag, schöner kann ein Tag nicht sein. Kein Wölklein trübte den stahlblauen Himmel, als der Wanderleiter Ruedi Waldburger bei der Badi in Oberentfelden 27 erwartungsvolle Wanderer begrüssen durfte. Pünktlich um 13.30 Uhr starteten wir, an der Cevi vorbei, auf den Eichhölzliweg bis zum unteren Ischlag. Wir folgten dann alles entlang dem Helsana Trail. Unterwegs konnte man einen wunderbaren Ausblick auf das Suhrental geniessen. Eine Informationstafel orientierte uns über entferntere Ziele und Bergspitzen. Kurz darauf liefen wir am Sport – und Fussballplatz vom Landenhof vorbei bis zum Mittelweg auf dem Distelberg. 

Auf dieser Strecke konnte man richtig durchatmen und den frischen Geruch des Tannenwaldes geniessen. Nach ungefähr 500 Meter bogen wir rechts ab auf einen angenehmen Waldpfad bis zum Trichterweg. Schon von weitem sah man die grosse Sonne, das erste Symbol auf dem Planetenweg. Von dort war es nicht mehr weit bis zum bekannten Erholungs- und Spielplatz Echolinde (460 MüM).

Durch das Gebiet „Amerika“, vorbei an 2 buntbemalten Wasserreservoirs, machten wir einen kurzen Halt bei der Abzweigung Hasenberg. Auf der Bronnerpromenade konnten wir wieder einen wunderbaren Ausblick auf das Aaretal und den Jura geniessen. Ein schmaler Bergweg über Berg und Tal, Treppen und Plätze, an imposanten Felswänden vorbei, führte uns zum Tagesziel, dem Restaurant Roggenhausen. Jetzt konnte man sagen, «es führen viele Wege nach Roggenhausen». 

Bei der Ankunft im Wildpark waren wir erstaunt wie viele Leute heute dasselbe Ausflugsziel ausgesucht haben. In der gemütlichen Gaststube hatten wir genügend Zeit für interessante und kurzweilige Gespräche, hatte man sich doch schon lange nicht mehr gesehen. Gut erholt brachen wir nach einer guten Stunde auf und marschierten auf dem Höllweg links vom Eppenberg eine Zeitlang entlang der Grenze Aargau-Solothurn, was man an den zahlreichen Grenzsteinen auf beiden Seiten des Roggenhusebächli gut erkennen kann. Nach dem Überqueren des Planetenweges kamen wir nach ein paar Minuten auf dem oberen Ischlagweg an. Hier entschlossen sich einige Senioren auf dem direkten Weg in die Badi zurückzukehren. Die anderen 17 Wanderer machten noch eine Schlaufe bis zur Schönenwerderstrasse und gingen alles dem Vita Parcours entlang wieder zurück zum Ausgangspunkt Badi. 

Einen herzlichen Dank an unseren Wanderführer Ruedi Waldburger für die gut organisierte ungefähr 10 km lange interessante Wanderung, und wir freuen uns jetzt schon auf den nächsten Anlass.         14.02.2018       Eduard Matter